Neubau mit Holzvergaser und Solar

Hier kann jeder sein Heizungsprojekt vorstellen.
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pudding
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Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18056 von pudding » So 31. Dez 2017, 15:44

Hallo
und grüßt euch...
war hier schon lange nicht mehr aktiv( beruflich gestresst) und mein Solarbayer 25 lc läuft ja auch problemlos.

Nun gehts es langsam auf die ziel gerade zum Plan und anstehendem Neubau,
hoffe mir wird von euch etwas geholfen ;) aufgebaut wird sie zwar von einem bekannten der Heizungsbauer ist, aber er kennt nur Standard 8-)

Mal kurze eck Infos was ich mir so vorstelle-

HV mit 40 kw aber welchen hab ich noch keine Ahnung
5000 l Puffer ohne Innerei und kommt in den Keller.
20-25 m² Solar aufgeständert am Garten und über Plattenwärmetauscher einbinden.
Frischwasserstation
Komplett Fußbodenheizung

Werde nach und nach weitere Infos hier einbringen...
Welche Punkte sind schon jetzt in der Grundriss Planung mit einzubeziehen ?


Danke schon mal und allen einen guten Rutsch :Klatsch
Mfg

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Helmut
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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18057 von Helmut » So 31. Dez 2017, 16:12

Hallo,
schon mal gedanken über Wandheizung gemacht? Ist angenehmer wie Fubo. Wir halten es so, Fubo dort wo "notwendig" wegen Steinböden.... Ansonsten Holzböden und Wandheizung (z.B. an diversen Außenwänden oder Sitzecken...) VL Temp und Aufbau ist gleich wie Fubo.
mfg
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Stefan
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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18058 von Stefan » So 31. Dez 2017, 16:14

Bei einem Neubau würde ich auf folgendes achten:
Meist ist die Küche, so sie Platz dafür bietet, der Lebensraum schlechthin. Deshalb möglichst nach Süden damit.
Bäder und Toiletten in die Nähe um kurze Leitungswege realisieren zu können, Steigleitungen wenn möglich in einen Installationsschacht.
Ausreichend Leerrohre verlegen, auch zu den Fenstern, vielleicht will man mal elektrische Rollläden oder Glasbruchmelder nachrüsten.

Wenn das Dach in die richtige Richtung zeigt und groß genug ist kann man inzwischen darüber nachdenken auf Solarthermie zu Gunsten einer größeren Photovoltaikanlage zu verzichten. Je nach Stromverbrauch lässt sich dieser mit einem Speicher dann praktisch komplett decken, Überschusstrom wird im Sommer per Heizpatrone zu Warmwasser. Die Module und Wechselrichter sind inzwischen so billig dass sich das rechnen kann. Hab dieses Jahr eine 99,8 kWp Anlage für unter 1000 € kWp errichtet, die ist bei nur 11 Cent Einspeisevergütung in weniger als 10 Jahren bezahlt...

Beim HV bietet aktuell wohl Attack das interessanteste Preis / Leistungsverhältnis...

Viel Spaß beim planen und
Rutsch.jpg
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Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18059 von Helmut » So 31. Dez 2017, 16:25

.....Je nach Wohnlage, wir leben hier auf dem Land, im EG jedes Zimmer (auch Bad) mit Balkontüren versehen. Ist einfach verdammt viel Lebensqualität wenn man im Sommer den Garten voll mit nutzen kann.
mfg
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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18093 von 02pete » Di 2. Jan 2018, 21:53

Hi,
leider kann ich nur zur FuBo meinen "Senf" geben: installiere möglichst viele Kreise damit Du verschiedene Zonen bedienen kannst, meist ändert nach Bezug des Hauses der Aufstellungsort der Möbel und man heizt da, wo es nicht nötig wäre und friert dann dort wo die Couch oder der Esstisch steht.
MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher

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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18097 von René » Di 2. Jan 2018, 22:37

Drum würde ich eine Wandflächenheizung einbauen. Da spielts keine Rolle wo die Möbel stehen. In meinen Augen die beste Möglichkeit seine Wärme in den Raum zu bringen. Ich würde heute keine Sockelleistenheizung mehr installieren, sondern die Rohre direkt in die Wand verlegen. Und zwar nur im unteren Meter der Wand. Das reicht völlig aus. Wenn die Wand während des Heizbetriebs auf ca. 25 - 27 °C Oberflächentemperatur kommt reicht das aus um die Hütte gemütlich warm zu haben. Das strahl komplett in den Raum wie Sonnenschein.
Gruß René

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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18100 von pudding » Di 2. Jan 2018, 23:06

Ein Frohes Neues 2018 euch allen :Klatsch


Da ich selber ja seit 25 Jahren auf dem Bau arbeite sind gewisse Dinge ja für mich kein Problem, aber alles was mit Heizung usw zu tun hat bin ich kein Profi 8-)
Drum sind meine brennendsten Fragen alles darum :D

1. Da mein Puffer im Keller stehen soll mit 5000 l muss ich in dem Bereich den Keller Boden tiefer machen, ist wohl nicht so das Problem wurde mir gesagt,
nur wie ist es denn allgemein mit der Haltbarkeit von den Puffern ? Mein Kumpel seiner war nach paar Monaten undicht :o , Kommt so was öfters vor ?
Und gibt es da Unterschiede zwischen Billigen und teuren ? Einen" leeren" Bekommt man ja schon ab 2000 € , gibt aber auch teurere. Sollte man da irgendwas beachten ?

2. Dämmen ratet ihr bestimmt selber zu machen oder ? Wie dick sollte man die dann einplanen ? Weil die Ausschachtung sollte nicht größer sein wie nötig.

3. Mein HV steht in einem extra Heizraum und der Puffer im angrenzendem Nebenraum ( Waschraum ) ca 4 Meter, sollte aber kein Problem sein oder ? Ich glaub ich stell mal
eine Zeichnung davon rein... ist schon sehr knapp bemessen alles ...

4. So wie es Aussieht bekommt man ja weder für den HV noch für die Solar mit Heizungsunterstützung groß Förderung von der BAFA als Neubauer, glaub nur als bestand
wenn min. 2 Jahre alt , schon ärgerlich , Aber warum ist das so ? Oder gibts da was zu machen ? ;)


Danke mfg


Helmut hat geschrieben:.....Je nach Wohnlage, wir leben hier auf dem Land, im EG jedes Zimmer (auch Bad) mit Balkontüren versehen. Ist einfach verdammt viel Lebensqualität wenn man im Sommer den Garten voll mit nutzen kann.


Ja das hab ich vor, mein Bauplatz ist der letzte und direkte Sicht in den Wald ;)

02pete hat geschrieben:Hi,
leider kann ich nur zur FuBo meinen "Senf" geben: installiere möglichst viele Kreise damit Du verschiedene Zonen bedienen kannst, meist ändert nach Bezug des Hauses der Aufstellungsort der Möbel und man heizt da, wo es nicht nötig wäre und friert dann dort wo die Couch oder der Esstisch steht.

FuBo ist halt einfacher wenn die komplette Fläche gleich beheizt wird, ansonsten muss halt sowohl der Estrich als auch die Fliesen überall getrennt werden, ich will möglichst eng legen so das es mit niedrigem Vorlauf eh kaum Temperatur Unterschiede geben würde


Stefan hat geschrieben:Bei einem Neubau würde ich auf folgendes achten:
Meist ist die Küche, so sie Platz dafür bietet, der Lebensraum schlechthin. Deshalb möglichst nach Süden damit.
Bäder und Toiletten in die Nähe um kurze Leitungswege realisieren zu können, Steigleitungen wenn möglich in einen Installationsschacht.
Ausreichend Leerrohre verlegen, auch zu den Fenstern, vielleicht will man mal elektrische Rollläden oder Glasbruchmelder nachrüsten.

Wenn das Dach in die richtige Richtung zeigt und groß genug ist kann man inzwischen darüber nachdenken auf Solarthermie zu Gunsten einer größeren Photovoltaikanlage zu verzichten. Je nach Stromverbrauch lässt sich dieser mit einem Speicher dann praktisch komplett decken, Überschusstrom wird im Sommer per Heizpatrone zu Warmwasser. Die Module und Wechselrichter sind inzwischen so billig dass sich das rechnen kann. Hab dieses Jahr eine 99,8 kWp Anlage für unter 1000 € kWp errichtet, die ist bei nur 11 Cent Einspeisevergütung in weniger als 10 Jahren bezahlt...

Beim HV bietet aktuell wohl Attack das interessanteste Preis / Leistungsverhältnis...

Viel Spaß beim planen und
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Dach ist voll nach Süden, hat aber nur so um die 23c Neigung drum will ich Solar in Garten Aufständern und aufs Hausdach PV setzen , aber will unter den 10 Kw bleiben...



Helmut hat geschrieben:Hallo,
schon mal gedanken über Wandheizung gemacht? Ist angenehmer wie Fubo. Wir halten es so, Fubo dort wo "notwendig" wegen Steinböden.... Ansonsten Holzböden und Wandheizung (z.B. an diversen Außenwänden oder Sitzecken...) VL Temp und Aufbau ist gleich wie Fubo.


Eigentlich nicht , konnte noch keine so richtig mal testen, gibt bei uns kaum jemand der so was hat, ist halt auch mit mehr Arbeit verbunden aber werde ich dennoch mal genauer betrachten... Hab halt auch im kompletten EG Fliesen
Mfg

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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18126 von Ralf » Sa 6. Jan 2018, 09:09

René hat geschrieben:Drum würde ich eine Wandflächenheizung einbauen. Da spielts keine Rolle wo die Möbel stehen. In meinen Augen die beste Möglichkeit seine Wärme in den Raum zu bringen. Ich würde heute keine Sockelleistenheizung mehr installieren, sondern die Rohre direkt in die Wand verlegen. Und zwar nur im unteren Meter der Wand. Das reicht völlig aus. Wenn die Wand während des Heizbetriebs auf ca. 25 - 27 °C Oberflächentemperatur kommt reicht das aus um die Hütte gemütlich warm zu haben. Das strahl komplett in den Raum wie Sonnenschein.


Hallo René,
ich bin zwar auch ein Wandheizungs-Fan und bin gerade dabei in den Wohnräumen die Heizkörper durch Wandheizungen zu ersetzen. Allerdings kann ich Dir nicht generell zustimmen, wenn Du sagst, die Heizung reicht im unteren Meter und die Vorlauftemperatur ist so schön niedrig. Ich habe im Wohnzimmer 16mm PEX Rohre so eng wie möglich in der verfügbaren Wandfläche der Außenwände verlegt. Nach außen hin ist ordentlich Isolierung. Bisher muss ich immer noch die gleiche Vorlauftemperatur laufen lassen, wie mit den Heizkörpern, nämlich 65°C bei 0°C Außentemperatur. Allerdings muss ich dazu sagen, dass wir 2 große Fensterfronten mit 70er Jahre Doppelverglasung im Wohnzimmer haben. Ich habe jetzt noch in einer Innenwand eine Wandheizung verlegt, die will ich heute anschließen. Mal gespannt, ob dann die Leistung reicht. Wenn nicht, muss ich evtl. doch wieder Heizkörper anbauen. Der Grund für die Wandheizung war, dass ich die Vorlauf-Temperatur senken will. Aber im Moment sieht es nicht danach aus, dass ich mein Ziel von 35°C VL erreichen werde.
Es hängt somit doch ziemlich von den Gegebenheiten ab, wie viel Heizfläche man braucht. Eines haben wir jedoch festgestellt, mit der Wandheizung braucht man keine so hohe Raumtemperatur um sich warm zu fühlen. Ich hatte diese Woche die VL Temperatur wegen dem Wind etwas erhöht. Als gestern der Wind nachgelassen hat ist die Temperatur im Wohnzimmer auf 21,5°C geklettert. Bei dieser Temperatur haben wir aber alle geschwitzt. Mit den Heizkörpern hätten wir dafür wahrscheinlich 24-25°C im Raum haben müssen.
Ich würde in jedem Fall die mögliche Außenwandfläche nutzen und nicht nur im unteren Meter die Rohre verlegen. Das ist auch nicht viel mehr Aufwand. Wenn man dann noch niedrigere VL Temperatur hat, um so besser. Allerdings muss man da auch aufpassen, dass die Rohrlänge nicht zu lang wird, sonst bekommt man Probleme, das Wasser durch die Wandheizung zu drücken.

VG
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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18129 von Helmut » Sa 6. Jan 2018, 12:10

René hat geschrieben:....Und zwar nur im unteren Meter der Wand. Das reicht völlig aus......


Würde ich nicht machen. Da würde ich mich eher nur auf die Außenwände konzentrieren und dafür die komplette Wand. Wenn die Fläche ausreicht!

Wir haben zwei Heizkreise im Haus. Einmal Fubo/Wahei und einmal Heizkörper. Sollte Fubo/Wahei nicht ausreichen, bzw. zu träge sein und man mag es schnelle Warm, dreht man eben mal den Heizkörper auf. Im Grunde ist es Egal ob neu oder Altbau. Es sollte eben jedem Klar sein, dass Fubo/Wahei eigentlich eine Angenehme wäre ist, aber eben ein sehr träges System ist! Heißt auch im Umkehrschluss, wenn mal die Sonne rein knallt is nix mit kurz mal Heizung abdrehen wie beim Heizkörper! Da werden dann eben die Türen aufgemacht und es wird zwangläufig nach draußen geheizt!

Gibt eben Vor und Nachteile!
mfg
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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18132 von René » Sa 6. Jan 2018, 15:44

Hmm, meine Sokelleisten heizen die Wand auch nicht weiter als den unteren Meter auf. Ich müsste das mal mit ner Wärmebildkamera aufnehmen um selber sicher zu sein. Allerdings habe ich ne wesentlich höher Vorlauftemperatur als du. Wenns draussen -15°C fahre ich mit 80°C durch die Rohre. Bei 0°C sind immer noch 65°C.

Ich denke, wenn man anstatt der Verbundrohre blanke Kupferrohre in die Wand legt, kann man mit der Vorlauftemperatur auch weiter runter. Dann ist die Wärmeleitung besser zwischen Rohr und Wand. Bei meinem nächsten Haus würde ich das auf jeden Fall probieren ob es besser wäre als mit Heizleisten. Auch wenn der Installationsaufwand einiges größer ist. Die Heizleisten sind sehr einfach zu installieren. Und von der Regelung genauso. Alles ein Kreis. Die Vorlauftemperatur habe ich Aussentemperatur geführt und ist so knapp eingeregelt, dass man alle Thermostate auf 5 stellen kann und im Raum wirds nicht wärmer als 24°C. Mehr als ausreichend um im Winter im Unterhemd im Haus rumlaufen zu können. :mrgreen:

Ansonsten bin ich echt froh, dass die alten Heizkörper raus sind. Mit denen hat es echt gezogen wie Hechtsuppe.
Gruß René

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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18133 von Helmut » Sa 6. Jan 2018, 16:08

65° bei 0° Außentemp. ist aber schon ordentlich. Da fahre ich beim Heizkörperkreis nur ca. 50°. Fubo/Wahei ist dann bei ca.30° VL

Die Sockelleistenheizung ist ja im prinzip auch nichts anderes wie eine Heizkörper. Nur eben anderst verteilt. Deshalb weniger Zug.
Aufgrund weniger Fläche, ist dann eben auch eine höhere VL Temp notwendig.
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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18164 von Ralf » So 7. Jan 2018, 20:22

Mit Sockelleisten würde ich meine Hütte nie warm bekommen. Ich habe so schon Probleme, wenn es mal richtig kalt wird. Diese Hütte ist mit viel zu wenig Heizfläche gebaut worden. Die Heizanlage war ursprünglich mal für 90°C Vorlauf ausgelegt. Dementsprechend klein waren die Heizkörper. So klein, dass der Vorbesitzer in den bewohnten Zimmern überall andere Heizkörper eingebaut hatte und irgendwelche hässliche Isoliermaßnahmen vorgenommen hat.
Seit gestern läuft jetzt auch die Wandheizung an einer Innenwand im Wohnzimmer. Die hat viel gebracht. Ich bin ständig am runter regeln des Vorlaufes. Im Moment bin ich bei 53°C für 0°C AT. Bei der derzeitigen AT von 7°C ergibt sich dadurch eine Vorlauftemperatur von 39°C. Ob die Kurve jetzt noch passt, wird sich zeigen, wenn es etwas kälter wird. Übrigens, das wird alles vom Raspberry geregelt.

Wenn dann auch im angrenzenden Esszimmer noch Wandheizung verbaut ist, komme ich vielleicht auf 45°C bei 0°C AT runter. Das wäre schon mal um einiges besser als vorher. Dann hätte ich noch die Möglichkeit auf der Küchenseite der 2. Wohnzimmer-Innenwand eine Wandheizung einzubauen, wenn wir die Küche neu machen. Das dürfte die VL Temperatur nochmal etwas senken. Ob ich mein Ziel von 35°C erreiche, glaube ich nicht mehr. Aber immerhin brauche ich bei solchen Temperaturen keine 60 Grad mehr.

Kupferrohre hätten ganz sicher eine bessere Wäremeübertragung. Dafür ist es allerdings jetzt zu spät. Die Wohnzimmerwand reiße ich jetzt nicht mehr auf.

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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18166 von René » So 7. Jan 2018, 20:32

So weit ich mich noch erinnern kann, waren die Temperaturen bei den alten Heizkörper auch niedriger. Die wollte ich wegen des Zuges aber weghaben. Und Wände jetzt wieder wegen Wandheizung aufreissen, da würde mich mein Frauchen umbringen.

@Ralf, dass deine Vorlauftemperaturen so weit runter kommen, zeigt doch dass es die richtige Richtung ist. Fussbodenheizung würde ich allerdings wegen der Staubgeschichte nicht einbauen. Durch den warmen Boden reisst es den Staub immer wieder in die Luft hoch, weil sich die künstliche Inversion auflöst.
Gruß René

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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18186 von TF14 » Di 9. Jan 2018, 14:23

pudding hat geschrieben:Ein Frohes Neues 2018 euch allen :Klatsch
1. Da mein Puffer im Keller stehen soll mit 5000 l muss ich in dem Bereich den Keller Boden tiefer machen, ist wohl nicht so das Problem wurde mir gesagt,
nur wie ist es denn allgemein mit der Haltbarkeit von den Puffern ? Mein Kumpel seiner war nach paar Monaten undicht :o , Kommt so was öfters vor ?
Und gibt es da Unterschiede zwischen Billigen und teuren ? Einen" leeren" Bekommt man ja schon ab 2000 € , gibt aber auch teurere. Sollte man da irgendwas beachten ?

Hallo und ein gutes neues Jahr noch an Alle.

Letztes Jahr habe ich auch erst einen 5000 Liter Puffer bei mir installiert. Allerdings Altbau und Erdgeschoss. Zur Einbringung musste extra die 60cm Feldsteinwandöffnung vergrößert werden, was echt beschissen ging. Die Grube um ihn tiefer zu stellen hat schon auch Arbeit gemacht.
Wenn Du eh neu baust, wird das ja alles gleich so mit gebaut und fällt nicht weiter ins Gewicht. Lohnt sich auf jeden Fall. Der große Puffer bringt schön Komfort.
Meiner ist ein Standardpuffer, umgebaut. Ich habe eine WW-Wendel drin (allerdings eine die unten den Eintritt und oben den Austritt hat) und ein Mannloch, außerdem Schichtrohr aus Kunststoff für den VL vom HV und den RL der Radiatoren. Ergebnis, die Schichtung ist einwandfrei, trotz Einbauten und ohne Frischwasserstation.
Was die Haltbarkeit anbetrifft hoffe ich auf viele Jahre. Sollte doch mal was undicht werden, hilft der Abfluss in der Puffergrube um das Wasser abzulassen und das Mannloch um ggf. drin zu reparieren.
Wenn ich mir es aber im Neubau aussuchen könnte, sollte der Puffer möglichst zentral im Haus vom EG bis nach oben ragen. Lieber etwas dünner, dafür aber lang, wegen der Schichtung. Kann man dann dämmen, verkleiden und bspw. die Treppe drumrum bauen. So bleiben jegliche Verluste im Haus.

Als Dämmung hab ich die billigste genommen die Alpha TT im Angbeot hatte, die muss es nun erstmal machen, da keine Zeit das riesen Teil selbst zu dämmen. Vielleicht später mal. Die serienmäßige Vliesdämmung geht aber ist natürlich nicht die Wucht.

Gruß,
Frank
ETA SH 40 und Thermoflux Pelling ECO 25, 5000 L Puffer mit WW-Wendel, neuer keramischer Schornstein, ca. 250 m² beheizte Fläche, 2 HK´s (Fußbodenheizung/Wand und Radiatoren), Wärmemengenzähler über UVR16x2

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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18187 von Helmut » Di 9. Jan 2018, 15:19

TF14 hat geschrieben:Wenn ich mir es aber im Neubau aussuchen könnte, sollte der Puffer möglichst zentral im Haus vom EG bis nach oben ragen. Lieber etwas dünner, dafür aber lang, wegen der Schichtung. Kann man dann dämmen, verkleiden und bspw. die Treppe drumrum bauen. So bleiben jegliche Verluste im Haus.


Und dann aber gleich mehr als 5000L (10000 aufwärts) mit ordentlich großer Solarthermie..... Das ganze so geplant, dass man im "Notfall" das Teil durchs Dach mit einem Kran doch noch herausbekommt...
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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18196 von ice77 » Mi 10. Jan 2018, 03:10

Männer

ich sehe... hier wird am gleichen Gewerk geschraubt, wie bei uns.
Ich hab auch mehrere Wände im zu sanierenden Stockwerk mit Wandheizung belegt und werde in kürze damit anfangen, cm für cm die Rohre einzuputzen. Hab dafür nach langem suchen und hin und her reinen Kalk (NHl2) besorgt, und mische mir 1:3 den Kram selbst. Mir wurde von vielen Stellen geraten, KEINEN ZEMENTHALTIGEN PUTZ zu verwenden, da der Zement den Putz zu steif macht und dadurch langfristig die Wärmeübertragung leidet. Reinen Kalk zu bekommen ist im Fachhandel fast nicht mehr realisierbar... war ein riesen Zenober das Zeug überhaupt aufzutreiben. Karre jetzt die 2T Kalk 300km durch D um mit dem Verputzen anfangen zu können. Der Fachhandel hat nur vorgemischte Plörre da, die teuer verkauft wird weil keiner mehr selbst mischt.

Das Rohrmaterial sind 20er Kunststoffrohre auf 600m Rolle.

Ich hatte schonmal einen Thread gestartet, bevor ich angenfangen hab - und wenn ich mich richtig erinnere, wurde mir empfohlen, nur die Innenwände wegen den Verlussten zu belegen. Daran hab ich mich bis auf eine Seite gehalten. Obs jetzt klug war oder nicht... jetzt änder ich nix mehr. Sollte die Aussenwand zu kalt sein und sich ein spürbares Temperaturgefälle einstellen, muss ich parallel zur WH noch die "Notheizkörper" an der Aussenwand mit anmachen. Hab in jedem Zimmer 2 Heizkreise (HT und NT).

Bild

Das ist die einzige Aussenwand mit Wandheizung. Die hatte ich schon belegt, bevor mir davon abgeraten wurde.

Bild

Eine grosse Solarthermieanlage ist hipp... aber im Winter bringt sie nix. Bei mir springt seit gefühlt Wochen die Solarpumpe überhaupt nicht mehr an bei dem Dreckswetter. Jeh grösser die Anlage, desto größer die Probleme im Sommer... mit der Überschusswärme.

Bei mir werden 6.000l Puffer mit einem 50KW HV beheizt und das klappt im Altbau erstaunlich gut, auch wenn viele dumm schwätzen... wieso so überdimensioniert etc... wenns dann man saniert ist, ... -> na was passiert dann wohl. Dann wird die Heizerei noch komfortabler, ein Drama ist es nicht :D .

Überleg Dir gut was Du wie realisierst... aber gefühlt würde ich auch im Neubau eher auf eine Wandheizung setzen.
HDG Teuro - mein (hoffentlich) treuer Begleiter

Gruß ice77

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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #18201 von ice77 » Mi 10. Jan 2018, 07:58

Guten Morgen ihr 2

Die Frage wird sein wie behaglich es durch das hohe Temperaturgefälle wird von der unbeheizten Aussenwand zur beheizten Innenwand.

Noch kann ich nix dazu sagen da noch nicht mal Wasser in den Rohren ist.
HDG Teuro - mein (hoffentlich) treuer Begleiter

Gruß ice77

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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #19020 von pudding » Do 5. Apr 2018, 22:26

Grüßt euch...

Nach langer Zeit mal wieder was von mir , da mein Sohn etwas eher auf die Welt gekommen ist als gedacht und ich meine ganz Zeit ihm gewidmet habe kam das Projekt Hausbau zu kurz 8-)

Wegen Wandheizung ...Da ich sehr offen Baue gibt es bei mir kaum Innenwände die dafür geeignet wären und meine Frau will nicht auf einen Warmen Fliesenboden verzichten :mrgreen:


Vielleicht hat jemand noch paar Antworten auf meine fragen 1. und 4.
Mfg

SB 25 LC
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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #19022 von Helmut » Fr 6. Apr 2018, 11:19

pudding hat geschrieben:1. Da mein Puffer im Keller stehen soll mit 5000 l muss ich in dem Bereich den Keller Boden tiefer machen, ist wohl nicht so das Problem wurde mir gesagt,
nur wie ist es denn allgemein mit der Haltbarkeit von den Puffern ? Mein Kumpel seiner war nach paar Monaten undicht :o , Kommt so was öfters vor ?
Und gibt es da Unterschiede zwischen Billigen und teuren ? Einen" leeren" Bekommt man ja schon ab 2000 € , gibt aber auch teurere. Sollte man da irgendwas beachten ?


Ich habe bei mir 2 gebrauchte Puffer (von vier) verbaut. der eine ist Bj. 1995. Bisher ist noch kein Puffer undicht. Der nächste gebrauchte Puffer wartet schon eingebunden zu werden. Ich denke mal, Pech kann man immer haben. Generell würde ich jedoch drauf achten, dass es möglich ist die Puffer zu tauschen ohne Abrissarbeiten zu starten. Ob zwischen billigen und teuren Puffern so ein großer unteschied liegt, kann ich dir nicht sagen. Beide sind aus Metall und beide wurden von Leuten die "Schweißen können" verschweißt. Die Frage wäre eher, inwiefern greift eine Gewährleistung bei Eigenbau? Normalerweise sollte bei einem geschlossenem System nicht so schnell etwas durchrosten können. Von dem her, glaube ich, dass bei deinem Kumpel die Schweißnaht schlecht war. Was natürlichauch bei einer teuren Blechdose passieren kann.


pudding hat geschrieben:4. So wie es Aussieht bekommt man ja weder für den HV noch für die Solar mit Heizungsunterstützung groß Förderung von der BAFA als Neubauer, glaub nur als bestand wenn min. 2 Jahre alt , schon ärgerlich , Aber warum ist das so ? Oder gibts da was zu machen ? ;)


Dsbzgl. kann ich dir keinerlei Tipps geben, da ich auf Förderungen vom Staat komplett verzichte. Ist mir zu umständlich, da ich nicht berreit bin einen Kredit aufzunehmen, nur damit ich dann vom Staat wieder etwas zurückbekomme. Weiter ist es ja so, dass es die unterstützung nur gibt wenn auch ein Hydraulischer abgleich gemacht wird. Da ich jedoch Stück für Stück umbaue, alles selber mache, und dann auch noch teilweise gebrauchten Materialien verwende, hat sich das Thema für mich eh.
mfg
Helmut

Holzvergaser - Kessel (Sturzbrandkessel) Orlan 25 mit FT, Eigenbau Frischwasserstation, UVR1611, FWR21, CAN Modul, 2 Heizkreise (Heizkörper, Fubo/Wahei), 6m² Solarthermie

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Mathias
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Re: Neubau mit Holzvergaser und Solar

Beitrag #19023 von Mathias » Fr 6. Apr 2018, 15:28

Glückwunsch zum Nachwuchs ... hoffentlich alle gesund und munter.

Bezüglich Förderung muss ich Helmut zustimmen.
Keiner hat etwas zu verschenken, auch der Staat nicht und ohne ist man viel flexibler, auch was gebrauchte Materialien betrifft oder Eigenleistung.

Alles gute und viel Erfolg.
Grüße
Mattes

SolarBayer HVS 40E Holzvergaser, Flammtronik, Große Brennkammer, Gussdüse, 3200l Puffer, 500l Warmwasser Speicher, 730l MAG,
270qm WF, 8 Personen, Solarthermie geplant
Rücklaufanhebung + Heizkreis via Arduino geregelt.


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