Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Hier kann jeder sein Heizungsprojekt vorstellen.
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Förderung

Beitrag #9861 von TF14 » Fr 21. Okt 2016, 10:00

Bahnhof hat geschrieben:Er schrieb ja "Förderung für Haussanierung". Das hat nichts mit der BAFA zutun.
Da gibbes tatsächlich ein wenig mehr Kohle. Erfordert aber auch umfangreiche Arbeiten am Haus.

Richtig, @Bahnhof hat das richtig gelesen.
Wir bekommen etwas aus dem sogenannten Leader Programm (früher ILE). Da fördert die EU, ländliches Wohnen. In unserem Falle die Wiedernutzung von leerstehendem Wohneigentum. Da gibt es ganz genau 50% aber der Betrag ist gedeckelt,also nciht auf unsere komplette Haussanierung. Aber es hilft enorm, gerade bei so einem alten großen Umgebindehaus wie wir es haben. und da dort also auch die Heizung samt Sanitär mit ca. 43.000€ drin ist, bekommen wir theoretisch nachher mal so etwa 21.000€ zurück. Bafa hat damit nichts zu tun, die kann man für den Kessel oder eine Solaranlage unabhängig davon bekommen :)


ETA SH 40 und Thermoflux Pelling ECO 25, 5000 L Puffer mit WW-Wendel, neuer keramischer Schornstein, ca. 250 m² beheizte Fläche, 2 HK´s (Fußbodenheizung/Wand und Radiatoren), Wärmemengenzähler über UVR16x2

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Heizungsbauer abgesprungen

Beitrag #9863 von TF14 » Fr 21. Okt 2016, 10:00

:Brenn :Brenn :Brenn
Hallo Leute,

so eine Scheiße, mein Heizungsbauer rief mich vorhin an, um mir eben mal so mitzuteilen, dass er meinen Installationsauftrag nicht annimmt :x .
Das Ganze jetzt so fix mal 6 Monate nach Baubeginn und wo er jetzt eigentlich bereits installieren sollte, ich könnt kotzten :Kotz.

Meine "Heizungsanlage sei zwar gut durchdacht" aber er hat keine große Erfahrung mit Holzvergasern und erst recht nicht mit umfänglicher Regelung. Und er möchte aus diesem Grund nicht ständig bei uns sein um, diverse Einstellungen anzupassen. Außerdem kommen dann noch ein paar Themen dazu die unsere Sanitärinstallation betreffen.

Erst mal war ich da schon geplättet aber zum Teil verstehe ich ihn ja sogar. Letztlich installiert er mit nur einem einzigen Kollegen fast nur Gasheizungen und das immer nach Wolf Standard, also immer so der ähnliche Stiefel. Damit weiß er auch wie er Probleme lösen kann, alles andere scheint für Ihn ein Buch mit 7 Siegeln zu sein. Letztlich zeigt dies auch mal wieder in was für einem Zwiespalt so ein kleiner Handwerker steht, Kostendruck, gut funktionierende Anlage, Kundenwunsch, Garantieansprüche usw., alles nicht so einfach.
Zeigt aber auch wieder, baue Standard und es wird Dir geholfen aber versuche ja nicht was anders zu machen :hammerle

Nun hab ich natürlich erst einmal das Problem jemand neues zu finden (da mir die Zeit fahlt mich auch noch selbst damit zu beschäftigen), der auch noch nach meinen Wünschen baut :?

Gruß,
Frank


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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #9864 von Bahnhof » Fr 21. Okt 2016, 10:41

Das ist blöd... aber leider sehr häufig der Fall. Ich habe schon machen HVim Keller gesehen, der von "Fachmännern" eingebaut wurde.....
Ist und bleibt einfach ein Nischenprodukt der Holzvergaser, zumindest in D


Grüße Christoph
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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #9867 von Stefan » Fr 21. Okt 2016, 12:18

Hallo Frank,
das ist echt ärgerlich, zumal derzeit die Heizungsbauer mit freien Kapazitäten ganz rar sind.

Blieben noch Online Portale oder ganz frech bei Arbeitern auf der Baustelle fragen ob jemand jemand kennt der...


Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #9872 von TF14 » Fr 21. Okt 2016, 14:32

Ja, sehr ärgerlich, zumal er ja schon immer wieder mit geplant.
Naja, wird echt schwierig, zumal meine zweite Alternative auch keine Kapazitäten hat.

Grüße


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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #9873 von Helmut » Fr 21. Okt 2016, 18:18

Stefan hat geschrieben:.....oder ganz frech bei Arbeitern auf der Baustelle fragen ob jemand jemand kennt der...


Und dann jammern sie wieder, die ansässigen Betriebe.....


mfg
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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10239 von TF14 » Fr 4. Nov 2016, 11:20

Hallo Männers,

nach der aufregenden Nachricht von damals, dass der HB vom Auftrag zurück tritt, habe ich aus verlässlicher Quelle erfahren, dass es kein Verlust sei ;) Wer weiß, ich werd es nie erfahren.

Jetzt ist der Stand folgender:
- es waren zwei neue HBs da und werden anbieten. Einer sehr gut was die Sanitär Sachen anbetrifft. Dafür will er mir meine 5000 L Puffer und den großen 50 kW Kessel ausreden. 30 kW und 2500 bis 3000 Liter würden vollkommen ausreichen. Bei 22 kW HL :o
Der anderen hat das erstmal wenig beeindruckt. Dafür hatte ich das Gefühl das er was die Bäder anbetrifft weniger innovativ ist. Und da hat meine Frau schon Ihre genaue Vorstellung :?
- Puffer bestelle ich den 5000er selbst. Sind beide damit einverstanden. Würdet Ihr in eine Grube die 2,10 x 2,10 groß ist einen 5000 er oder lieber nur einen 4000 Puffer stellen? Der 4000 Liter hatte nur 1,4 m Durchmesser im Gegensatz zu 1,6 Metern beim 5000. Höhe sollte mit knapp 3,10 m reichen.
- Warmwasser über innenliegenden Wellrohrtauscher. Zwei Zusatzanschlüsse falls mal ne Frischwasserstation dran müßte.
- als Kessel habe ich jetzt den Windhager LWP 50. Guntamatik BMK 50 und ETA SH 50 angefragt. mal sehen ob sie dem nachkommen.
- Rücklaufanhebung und HKs soll über Kesselsteuerung laufen. Wärmemengenzähler über UVR oder CAN EZ.

Gruß Frank


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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10243 von Stefan » Fr 4. Nov 2016, 12:19

TF14 hat geschrieben:Würdet Ihr in eine Grube die 2,10 x 2,10 groß ist einen 5000 er oder lieber nur einen 4000 Puffer stellen?


Auf jeden Fall 5000 wenn er irgendwie rein passt, hab noch keinen erlebt der sich über zu viel Volumen beschwert hat, über zu wenig schon viele.

Und mit den Bädern... ihr sucht euch aus was ihr wo und wie drin haben wollt, verbauen sollte es jeder halbwegs kompetente Installateur dann doch wohl können.
Ist ja bei weitem nicht so knifflig wie ne Hydraulik...


Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10244 von René » Fr 4. Nov 2016, 13:11

So ganz langsam zweifle ich am ach so guten deutschen Handwerk.

Wieso können die nicht einfach ihre Arbeitsleistung verkaufen? Wieso muss immer jeder einem seinen Mist aufschwatzen wollen? Leute die hier im Forum unterwegs sind, haben sich meist sehr umfassend mit dem Thema auseinander gesetzt. Meist tiefer als es je ein Handwerker tun würde.

Kann doch nicht so schwer sein, eine Anlage nach genauen Vorgaben zu installieren.

Lass dich nur nicht von deiner Überzeugung abbringen. Es ist deine Anlage, mit der du nachher 30 - 40 Jahre leben musst.


Gruß René

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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10248 von TF14 » Fr 4. Nov 2016, 14:26

Stefan hat geschrieben:Auf jeden Fall 5000 wenn er irgendwie rein passt, hab noch keinen erlebt der sich über zu viel Volumen beschwert hat, über zu wenig schon viele.
Hallo Stefan,
mir ging es hier nicht unbedingt um die Frage den Pufferinhalt zu reduzieren. Ich persönlich möchte natürlich lieber die 5000 statt 4000 Liter.
Nur mit der Standard-Iso kommt der 5000er schon auf Ø1800mm. Dann noch bischen Zusatzdämmung drauf und schon ist kaum noch Platz zum Rand der Grube. Auch beim Einbringen ist natürlich der dünnere Puffer einfacher zu händeln. Aber ursprünglich ist eigentlich alles auf die 5000 l zugeschnitten, siehe Bild (rosa: Grube, Blau groß: Puffer, balu klein: ADG 800l).
2016-11-04 14.png

Stefan hat geschrieben:Und mit den Bädern... ihr sucht euch aus was ihr wo und wie drin haben wollt, verbauen sollte es jeder halbwegs kompetente Installateur dann doch wohl können.
Ist ja bei weitem nicht so knifflig wie ne Hydraulik...
Ja, dass ist auch den HB´s am liebsten. Unser Problem ist nur, dass wir nicht DIE Armaturen finden, die wir gerne hätten. Es soll was im Landhausstil aber Einhebel und Unterputz bei der Wanne und der Dusche sein aber es gibt eigentlich nur noch modernes Zeug aller Grohe usw. :-( Und da erwarten wir eigentlich das uns der Badplaner etwas heraussucht, was der Beschreibung entsprechen könnte, die tun sich aber auch schwer.
Da gibt es was aber alles nur bei Amazon und sicher Made in China, da habe ich Bedenken zwecks Trinkwasserzulassung oder so.
z. B. das:
https://www.amazon.de/gp/aw/d/B01D30OPI ... ref=plSrch
oder das von Sanlingo:
https://www.amazon.de/gp/aw/d/B00GO0F73 ... n+einhebel
Das Englische Zeug ist auch schick:
http://www.houzz.de/photos/rustikal/bad ... untry--all

Vielleicht kann hier jemand was dazu sagen.

Aber wie gesagt, die "Fachleute" tun sich schwer.
Ich habe aber keine Zeit und auch nicht die notwendigen Kenntnisse und Werkzeuge alles selbst zu installieren :-( . Zumal, eh die Wasserleitungen im Bad nicht verlegt sind, kann die Fußbodenheizung nicht rein, ohne die kein Estrich und nun ist ja eh schon fast winterlich :Brett

Grüße
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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10249 von TF14 » Fr 4. Nov 2016, 14:30

René hat geschrieben:So ganz langsam zweifle ich am ach so guten deutschen Handwerk.

Wieso können die nicht einfach ihre Arbeitsleistung verkaufen? Wieso muss immer jeder einem seinen Mist aufschwatzen wollen? Leute die hier im Forum unterwegs sind, haben sich meist sehr umfassend mit dem Thema auseinander gesetzt. Meist tiefer als es je ein Handwerker tun würde.

Kann doch nicht so schwer sein, eine Anlage nach genauen Vorgaben zu installieren.

Lass dich nur nicht von deiner Überzeugung abbringen. Es ist deine Anlage, mit der du nachher 30 - 40 Jahre leben musst.

Wem sagst du das! Mich kotzt das auch an.
Dachte eigentlich auch, dass ich mittlerweile genügend theoretisches Wissen habe. Das scheint auch der Fall zu sein aber immer wenn den Handwerkern die Argumente ausgehen, werden sie leicht gereizt. Und das obwohl ich bereit bin für deren Leistung zu zahlen!
Naja, die jetzigen Kandidaten machen einen recht kooperativen Anschein, da müssen wir uns nur noch bei 2..3 Fragen einigen.

Einer möchte (und das habe ich fast geahnt) die Heizkreise vorm Puffer abziehen, ganz nach Fröling oder ETA Schaltbild. Ich möchte aber sauber über die hydr. Weiche Puffer fahren und dort dann alles abziehen.
Nun brauche ich noch stichfeste Argumente gegen seine Vorgehensweise.

Gruß,
Frank


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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10252 von René » Fr 4. Nov 2016, 17:07

Noch eine Empfehlung hätte ich allerdings. Lass das 800 Liter MAG weg und bau eine Druckhaltestation ein. Benötigt wesentlich weniger Platz und kostet wohl auch das gleiche.

Im Prinzip ist das ein kleiner Behälter mit einem Überströmventil und einer Druckpumpe. Bei niedrigem Druck wird per Pumpe aus dem Behälter Wasser nachgeschoben und bei zu hohem Druck wird aus dem Puffer Wasser abgelassen.


Gruß René

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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10253 von Helmut » Fr 4. Nov 2016, 17:11

TF14 hat geschrieben:Einer möchte (und das habe ich fast geahnt) die Heizkreise vorm Puffer abziehen, ganz nach Fröling oder ETA Schaltbild. Ich möchte aber sauber über die hydr. Weiche Puffer fahren und dort dann alles abziehen.
Nun brauche ich noch stichfeste Argumente gegen seine Vorgehensweise.


Naja, kommt immer darauf an was du willst? Wenn eine sinnvolle Restwärmenutzung deines HV haben willst, kannst du eigentlich nur vor dem Puffer in die Heizkreise gehen. Ich bezweifle jedoch, dass dein HB eine solche Restwärmenutzung in die Hydraulik eingeplant hat. Die macht eigentlich nur Sinn, wenn sich der Heizkreis das holen kann was er benötigt und nicht das was er HV liefert. Alles was zu viel ist, muss natürlich in den Puffer gehen. Heißt also, HV Abbrand Ende - Rücklaufanhebung schließt komplett, Ladepumpe schaltet ab - Heizkreis zieht dann die benötigte Wärme NUR aus dem HV. Wird der HV zu Warm wegen der Restwärme, macht die Rücklaufanhebung auf und die Ladepumpe fördert.

Heißt:

Rücklaufanhebung mit mischer dementsprechend geregelt und ebenfalls eine dementsprechende Hydraulik! Ansonsten macht es keine Sinn den Heizkreis vor dem Puffer abzugreifen! Wieso auch???? Um den Mischer vom Heizkreis zu ärgern??? Die Hydraulische Weiche hat in dem fall ganz klar vorrang!
Wenn er dann nicht mitspielt, frag ihn doch mal was eine Hydraulische Weiche ist... das soll er dir dann erklären. Einziges Gegenargument wäre.... du hättest schneller Wärme :Stinki: vergiss es... das bischen Suppe was oben im Pufferdeckel ist wenn der HV läuft, ist zu vernachlässigen ;) Wir reden hier von einer Stückholzheizung, die kann nicht einfach mal abgeschalten werden!!!!!!!!

Dies wären meine Argumente... als Heilerziehungspfleger :mrgreen:


mfg
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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10255 von Schradt » Fr 4. Nov 2016, 17:30

Zu den Armaturen: So nen Chinakrempel von Amazon würde ich wenn überhaupt nur da verbauen, wo du problemlos auch was anderes hin bekommst. Wir haben diverse Armaturen im Haus - die von Grohe funktionieren halt auch nach Jahrzehnten noch leichtgängig, während das 5 Jahre alte Chinading in der Dusche (EAGO) von den Kindern nicht bedient werden kann, so klemmt der Hebel. Ersatz von nem Markenhersteller passt natürlich nicht in die Glasscheibe. Der Blanko Einhebelmischer in der Küche geht nach 6 Jahren auch manchmal etwas schwergängig, aber die Kartusche kann man tauschen.

Wegen Warmwasser würde ich jederzeit wieder eine Frischwasserstation allem anderen vorziehen...


Grüße
Frank

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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10261 von hannibal » Fr 4. Nov 2016, 21:06

@Helmut:

das, was Du zur restwärmenutzung sagst, ist so nicht ganz richtig.

der ofen gibt bei einer vernünftigen restwärmeregelung nach dem abschalten keine restwärme mehr in den puffer.
andernfalls würde er ja die schichtung im puffer versauen.

er schließt statttdessen die Luftklappen und das Ventil zu den puffern und gibt dann seine ganze wärme - ausschließlich - ab in die verbraucherkreisläufe. und zwar solange, solange die dort benötigte vorlauftemperatur (= system- oder solltemperatur) unter der restwärmetemperatur im kessel ist (=Isttemperatur).

piss Tann



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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10268 von Helmut » Fr 4. Nov 2016, 21:53

hannibal hat geschrieben:@Helmut:

das, was Du zur restwärmenutzung sagst, ist so nicht ganz richtig.....


Doch ist es! Da bei meiner Hydraulik sich die Verbraucher aus dem HV, nach Abbrand, das holen was sie bönitgen! Erst wenn der HV nach Abbrand "überhietzt", wirds in die Puffer gepumpt... Ich könnte sozusagen meine Heizung ohne Puffer betreiben wenn der HV groß genug wäre. Also eigentlich die einzig wahre Restwärmenutzung ;-)


....... hab ich was anderes geschrieben?????......... :Paniki

Aber coole Idee.. evtl. könnte man die restliche Restwärme beim Nachbarn per Wlan zwischenspeichern :mrgreen:

siehe Anhang
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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10292 von TF14 » Sa 5. Nov 2016, 13:42

Hallo Leute,

vielen Dank für Eure Anmerkungen.
Restwärmenutzung ja, habe ich eingeplant. Soll aber auch in den Puffer oben rein.
Dort kommt ein innenliegendes Schichtrohr aus PE rein, damit auch die nicht mehr heiße Restwärme <80 °C sinnvoll eingeschichtet wird.

Es wird definitiv ein WW-Wendel innenliegend. Das reicht mir, haben wir derzeit auch und funktioniert einwandfrei. Kostet am wenigsten.
Sollte es Probleme geben kommt ne Frischwasserstation dran.

Frank


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Kesselverrohrung

Beitrag #10818 von TF14 » Mo 21. Nov 2016, 09:36

Hallo,

ich habe zwar nicht viel Hoffnung, dass ich es zeitlich schaffe aber ich würde gerne ... die Verrohrung zwischen Kessel und Puffer sowie zu den HK-Reglern selber machen.

Mit etwas Glück habe ich dazu sogar einen Support.

Jetzt zu meiner Frage, mit was verrohre ich am besten? Für mich als jemand der gern lötet (zumindest was Elektrik anbetrifft :) ) würde sich natürlich weichlöten von Kupferrohr anbieten.

Nun sind ja viele Anschlüsse als Innengewinde ausgeführt, wo man um Schraubverbindungen mit entsprechender Dichtung (sicherlich Hanf) nicht drum herum kommt. Vielleicht ist es dann sinnvoller gleich in Schwarz zu verrohren? Als Jugendlicher habe ich es mal probiert aber seitdem nie wieder gemacht. Natürlich will ich möglichst verhindern, dass Leckagen auftreten und mit Unmengen an Wasser den Heizraum fluten.

Aber aufgrund des notorischen Zeitmangels der Heizungsbauer und ständigen kritischen Fragen zu meiner Wunschhydraulik, wäre das "Selber machen" in dem Fall durchaus auch vorteilhaft. Dem HB bleibt ja noch die restliche Hausinstallation inkl. Trinkwasser.

Also C-Stahl oder Kuper? Spezialwerkzeuge habe ich leider keine zur Verfügung.

Größte Leitungen ca. 2 Zoll.

Gruß und vielen Dank vorab.

Frank


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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10820 von Gust » Mo 21. Nov 2016, 10:43

Ab Größe 35 (1 ¼“) werden Lötfittings und auch das Rohr in Cu sehr teuer.
Wenn die Arbeitszeit eine eher untergeordnete Rolle spielt, würde ich normales "schwarzes" Stahlrohr verwenden, Gewinde schneiden und hanfen. Schwarzrohr ist vom Material her recht günstig und sehr langlebig.
Zudem erspart einem eine Handschneidkluppe das Fitnessstudio...

Wenn dir dein HB eine Presse leihen kann, wäre natürlich auch C-Stahl mit Pressfittingen ein relativ günstige Alternative...

Gruß Gust


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Re: Neue Holzvergaser Anlage für Umgebindehaus

Beitrag #10821 von ice77 » Mo 21. Nov 2016, 12:56

Meine Meinung:
Wenn Du Chancen hast eine Presse zu leihen, dann machs in C Stahl. Das geht schnell und wird ausreichend gut sein.

Wenn zu Zeit hast und eine riesige Rohrzange, einen stabilen Schraubstock und Lust zu fluchen, dann machs aus Schwarzrohr. Ich hab in 5/4 und 6/4 Zoll alles in Schwarzrohr gemacht. Hat Spass gemacht... aber auch LANGE SPASS... soll heissen, es dauert alles seine Zeit und ist nicht so flexibel wie mit dem Presszeugs.

Mit einer Handkluppe brauchst Du in den Dimensionen überhaupt nicht anfangen wollen - nicht mal ansatzweise.
Deine 2" würde ich sofort am Puffer auf 6/4" reduzieren... was willst Du auch mit 2" - brauchst Du niemamals.

Überleg es dir gut. Ich habs mit Schwarzrohr gemacht... hab aber schon in der Bude gewohnt und hatte noch eine alternativ Heizung. Wenn bei dir die Zeit knapp ist - vergiss Schwarzrohr!


HDG Teuro - mein (hoffentlich) treuer Begleiter

Gruß ice77


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