Landwirtschaft

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Mathias
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Landwirtschaft

Beitrag #14700 von Mathias » Di 14. Mär 2017, 07:56

Hallo Leute, ich hab Mal eine Frage zum Thema Feld mit Gülle "Fluten"!?

Besagtes Feld ist nicht riesig, aber 3 LKW Ladungen Gülle ist sowas normal?

Gibt es da Regelungen?

Ich hab den Eindruck, das seit dem Lohnunternehmen das ganze hin und her übernommen haben, das schon etwas seltsam abläuft.
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Mattes

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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14702 von René » Di 14. Mär 2017, 09:09

Dazu gibt es ganz klar Regelungen. Nennt sich Düngemittelverordnung. Da kannst du nachlesen wann, wo und wieviel ausgebracht werden darf. Dabei ist zu unterscheiden ob es pure Gülle ist, ob verdünnt oder obs Gärreste aus ner Biogasanlage sind. Die Menge alleine sagt nichts über die Zusammensetzung aus. Am Ende darf halt nur eine bestimmte Menge an Stickstoff ausgebracht werden. Und das wiederum hängt davon ab wie der Gehalt im Boden vorher war und was auf dem Stück angebaut wird.


Gruß René

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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14704 von Ralf » Di 14. Mär 2017, 09:30

Hallo Mattes,

Ich denke der Link passt ganz gut zu diesem Thema: Link

Solche Dinge passieren halt, wenn Länder von Lobbyistengruppen regiert werden und nicht, wie das in einer Demokratie sein sollte, vom Volk. Hauptsache ein paar Wenige können sich die Taschen füllen. Der Rest der Bevölkerung darf dafür verdrecktes Wasser drinken. Die Damen und Herren in Berlin dürfen sich nicht wundern, dass überall Extremismus ausbricht. Ganz blöd ist das Volk halt auch nicht, auch wenn man das in Berlin wohl zu denken scheint.

VG
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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14716 von Spaltmaxe » Di 14. Mär 2017, 17:29

Auf 1 Hektar 35m³ Gülle ist normal.
Der Eindruck es ist "viel Gülle" ist relativ ,da es mehr oder weniger Feststoffe drinnen gibt.
Daduch dann mehr oder weniger "dunkle Färbung"
rechne dir das mal aus. In so einenm Sattelauflieger sind ca. 25-28 m³ .
:!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:


Gruß Jürgen


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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14718 von Eichiy » Di 14. Mär 2017, 19:42

35 m3 ist schon sehr viel wir fahren meist 20-25 m3 Gärreste rauf.


Gruß Robert

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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14719 von Helmut » Di 14. Mär 2017, 19:47

Sei froh, dass dort keine Frösche drüber hobeln.... Bei uns sperren sie die Straße wegen Froschwanderung. Der einzige der Durchfährt ist der Landwirt mit Monstertruck und Güllefass. Der Güllt dann die Wiesen mit samt den fröschen Rund um den See zu :Paniki :Paniki :Paniki :Brett :Brett :Brett :Brett Die Frösche die es überleben, werden dann sanft mit der Megabereifung in den Boden gedrückt.... Aber wehe mein Hund kackt auf die Vollgegüllte Wiese und ich packs nicht gleich ein.
Wie Doof kann der Mensch sein :-(


mfg
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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14721 von Spaltmaxe » Di 14. Mär 2017, 19:59

Gärreste sind für mich keine Gülle im herkömmlichen Sinn.
Ich spreche von dem was Kühe , Schweine etc. Scheisssssen.

die Biogasgülle ist angereichert mit vielerlei Substrat.
Somit auch mit wesentlich mehr Düngewirkung ausgestattet.

finde ich egal was auch immer , vernünftig angewandt (das grösste problem) nichts dagegen einzuwenden da natürlich.

Scheisse auf Schnee - geht nicht
Scheisse auf viel Regen - problem.
Scheisse auf Sonnenschein- Stinkt.
Scheisse richtig angewandt - essen für viele die im discounter Einkaufen.

diskussion eröffnet :


Gruß Jürgen


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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14722 von Helmut » Di 14. Mär 2017, 20:07

Spaltmaxe hat geschrieben:....

diskussion eröffnet :


Da gibts eigentlich nicht viel zu diskutieren. Solange wir Lebensmittel im Überfluss haben wollen, müßen wir mit der Scheiße Leben :mrgreen:


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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14724 von René » Di 14. Mär 2017, 21:20

Helmut, das mit dem Hundekot hat eine einfache Begründung. Lies dir bitte mal diesen Artikel durch. Evtl. ändert sich dann deine Meinung.

http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Stad ... -Landwirte


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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14729 von 02pete » Di 14. Mär 2017, 22:51

Hi Jungs,
möchte mich etwas unsachlich an der Diskussion beteiligen:
schon richtig dass Hundedreck was anderen ist als Gülle oder Gärreste. Allerdings soll man dabei das Mengenverhältnis nicht aus den Augen verlieren, ich schätze mal so maximal 30 Köter hier in HB, 2 davon beherbergen wir. Was so 30 Tölen p.T. "veräusseren lässte sich gut nachrechnen.
Wenn allerdings der Frost weg ist und alle Landwirte von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr 25 m3 Fass nach dem anderen rausfahren - dabei fahren die für 40 to zuglesassenen Gespanne auch 60 to, dann ist das millionenfach mehr als unsere Köter und wir ca. 130 Personen jährlich zusammen ausscheiden.
Wie frühere Schreiber völlig richtig erkannten: der Korruption sei dank - denjenigen der abstreitet dass es die nicht gibt würde ich gerne eigenhändig steinigen.
Fazit: Mit der Ordnung muss man bei den Kleinigkeiten wie Hundedreck, Heizkesseln kleiner Leistung, PKW kleiner Leistung usw. beginnen. Z. B.
Kreuzfahrtschiffe, dem komerziellen Luftverkehr (wenn z. B. kalifornischer Wein, der Liter zu 3 Liter Kerosin p. Liter Wein, eingeflogen wird oder
Rosen aus Afrika nur damit sich unser Auge wenige Tage an ihrer Schönheit laben kann), Flugübungen wegen nichtexistenter Verteidigungs-
aufträge usw. müssen von diesen Restriktionen ausgenommen bleiben - schon allein wegen der "Arbeitsplätze"
Am besten nicht daüber nachdenken, insbesondere wir Rentner nicht denn Ärger beschert uns ein früheres soialerträgliches Abbleben - was freut sich die Rentenversicherung :Klatsch .


MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher

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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14731 von René » Mi 15. Mär 2017, 06:50

Peter, auch dir möchte ich nahelegen den Artikel zum Thema Hundekot zu lesen :idea: . Es geht nicht um die Menge. Da reicht schon ein Haufen in der Wiese aus. :o


Gruß René

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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14732 von Helmut » Mi 15. Mär 2017, 07:03

René hat geschrieben:Helmut, das mit dem Hundekot hat eine einfache Begründung. Lies dir bitte mal diesen Artikel durch. Evtl. ändert sich dann deine Meinung.

http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Stad ... -Landwirte


Hallo Rene, ich weiß worum es dabei geht und habe auch kein Problem den Hundekot mitzunehmen. Schließlich Zahle ich ja genügend Hundesteuer ;-)
Und mal abgesehen davon, keine Kuh wäre so doof und würde einen Scheißhaufen fressen. Egal von wem! Da ist nur wieder das Problem, dass der Mensch nicht genug bekommt und Tonneweise Silo macht. Ist eben wie beim Menschenfutter. Wenn man ne Pampe macht, sieht man auch nicht mehr was drin ist und frisst unter umständen Scheiße mit :mrgreen:

Trotzdem ganz so einfach wie man es erzählt mit der Infizierung von Kühen, und dem Kälbersterben ist nun auch wieder nicht. Der Hund ist nicht der einzige Fleischfresser der auf die Wiesen kackt ;-)

Aber kein Problem :mrgreen: Lies das mal durch


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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14736 von René » Mi 15. Mär 2017, 09:22

Das Silofutter ist ja grade das Problem. Dazu gehören auch die kleingehäckselten Hasen und Rehe. Das siehst du einfach nicht auf den Maschinen. Im Silo gibts dann eben die Leichengifte. Großes Thema über das nicht gesprochen wird. Beim Hundekot ist es halt sichtbar weils oft am Wegrand liegt. Ich kenne bei uns ein paar Wege ums Dorf wo du nicht mehr zu Fuß laufen kannst weil überall die Scheiße liegt. Manche Hundebesitzer sehen es halt nicht ein den Kot einzusammeln. Wer schon mal das Zeug am Schuh ins Haus geschleppt hat kennt den Spaß.

Ich kenne auch ein Dorf im Allgäu, wo die Bauern mit den Hundehaltern eine Abmachung haben. Da wurde ein Streifen Wiese zur Verfügung gestellt. Die wird dann 2 Mal im Jahr gemäht und auf die Deponie gefahren. Die Kosten tragen alle Hundebesitzer. In meinen Augen die Beste Lösung.


Gruß René

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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14737 von Stefan » Mi 15. Mär 2017, 09:40

Hallo Helmut,
so (wie im Link beschrieben) kannte ich das auch, wobei man beim "barfen" die Infektionskette auch nicht unbedingt unterbricht.

Spätestens seit bei uns die Kästen mit den Tüten aufgestellt wurden gibt es kaum noch Ausreden die Haufen nicht gleich zu entsorgen, was hier im Dorf nach meiner Erfahrung jedoch deutlich besser funktioniert als in der Stadt nebenan wo noch deutlich mehr dieser "Tütenboxen" rum stehen.


Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14749 von Mathias » Mi 15. Mär 2017, 14:18

Hunde sind, wie die meisten Tiere was tolles.

Egal ob es um das Thema "Problem Hund", Hundekot oder Hundehaarallergie geht, das Problem sind stets die Menschen, nicht das Tier.

Bei uns wurde erst der Gehweg mit unserer Hecke als Hundeklo benutzt und wir hatten Spaß beim fegen und Hecke schneiden.

Dann kam das Verbot (Hundekot muss entfernt werden) und das wurde auch bei uns zunächst kaum kontrolliert.

Nachdem sich einer der Nachbarn (Polizist) dem ganzen gewidmet hatte und Hundehalter, vor allem aus der Nachbarschaft, durch das Ordnungsamt "sensibilisiert" wurden was für Kosten demnächst auf die Halter zu kommen können, sah man deutlich mehr Hundehalter mit Beutel spazieren, aber bei weitem nicht alle.

Viele schickten ihre Tiere bei uns hinter die Hecke, von der Straße aus nicht zu sehen.
Darauf angesprochen stellten sich manche Dumm, andere wurden frech.
Also haben wir ein Gartentor gebaut um das abzustellen.
Es eskalierte weiter, als einzelne bei uns das Gartentor geöffnet haben, damit ihr Vieh weiter hinter die Hecke kacken konnte.

Dies wurde eine Zeit lang beobachtet und als ein Tier und dessen Besitzer eindeutig einem Haufen zugeordnet werden konnte, wurde besagter Haufen postwendend zurück geschickt.
Leere Brötchen Tüte mit weichem Inhalt vom Hund in den Briefkasten vom Besitzer gesteckt.

Seitdem ist endlich Ruhe.


Grüße
Mattes

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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14750 von Ralf » Mi 15. Mär 2017, 15:02

Mathias hat geschrieben:Dies wurde eine Zeit lang beobachtet und als ein Tier und dessen Besitzer eindeutig einem Haufen zugeordnet werden konnte, wurde besagter Haufen postwendend zurück geschickt.
Leere Brötchen Tüte mit weichem Inhalt vom Hund in den Briefkasten vom Besitzer gesteckt.

:Klatsch Klasse Idee, muss ich mir merken.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass es bei uns relativ wenig Probleme mit Tretminen gibt, obwohl die Hundeautobahn direkt an unserem Haus vorbei geht. Ich habe mich schon gefragt, ob es evtl. die vielen Lavendel sind, den die Hunde nicht so mögen. Die meisten Hundehalter haben inzwischen aber auch einen Beutel dabei.

VG
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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14752 von ice77 » Mi 15. Mär 2017, 16:06

Ein entfernter Nachbar von uns hat einen Hunde und Katzenschreck (pfeifton) an das Kellerfenster montiert und Gaswarner mit dem Dymo drauf geschrieben :Brett

Er wird seine Gründe haben nur die Tiere in der Nachbarschaft dürften verrückt spielen. Arme Viecher...


HDG Teuro - mein (hoffentlich) treuer Begleiter

Gruß ice77

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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14760 von 02pete » Mi 15. Mär 2017, 21:51

Hi Mattias,
also dem

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als einzelne bei uns das Gartentor geöffnet haben, damit ihr Vieh weiter hinter die Hecke kacken konnte.

würde ich heimleuchten - mit Sicherheit so, dass dasjenige, bevor es an unserem Grundstück vorbeiläuft, die Strassenbseite wechselt - mitsamt Köter.
Wobei es bei uns in dieser Hinsicht keinerlei Probleme mehr gibt :lol:


MfG
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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14766 von Helmut » Do 16. Mär 2017, 12:53

René hat geschrieben:Das Silofutter ist ja grade das Problem........

Ich kenne auch ein Dorf im Allgäu, wo die Bauern mit den Hundehaltern eine Abmachung haben. Da wurde ein Streifen Wiese zur Verfügung gestellt. Die wird dann 2 Mal im Jahr gemäht und auf die Deponie gefahren. Die Kosten tragen alle Hundebesitzer. In meinen Augen die Beste Lösung.


In meinen Augen ein Frechheit dass dies nicht der Staat bezahlt!!!! :hammerle Hundesteuer ist nicht Zweckgebunden. Wir bezahlen für Drei Hunde (ganz normale Mischlinge) 360 Euro Steuern im jahr (Und Leutkirch ist noch nicht die teuerste Ecke!)! Für was frage ich mich?
Unter anderem unterstützen die Tierhalter sehr viele Arbeitsplätze. Siehe Tierärzte (Unsere letzte große Rechnung belief sich auf 2200Euro für eine OP! Ansonsten Monatlich ca. 30Euro aus), Versicherungen, Futterindustrie...... Ganz zu schweigen von sonstigen Artikeln für Sport, Spiel und Freizeit

Aber klar, die Hunde bzw. Hundehalter sind an allem Schuld. :Paniki Auch am Kälbersterben.... So ein Blödsinn

Wahrscheinlich sind auch die Hunde dran Schuld, dass es hier kaum mehr Frösche gibt, die Wiesen immer eintöniger werden und die Wildblumen aussterben, am Bienensterben.....

Nein, die Gülle kanns nicht sein. Da ist schon der Hundehalter dran Schuld!

und nicht zu vergessen die ganze Monokultur für die Biogasanlagen. Daran sind sicherlich auch die Hunde Schuld :Paniki :Paniki :Paniki

Ist doch immerwieder gut in unserem Land, wenn ein Schuldiger fürs Menschliche versagen gefunden wird

Nicht das Silofutter ist das Problem, sondern der Mensch der darauf besteht dass 24std. täglich die Regale gefüllt sind!


mfg
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Re: Landwirtschaft

Beitrag #14767 von René » Do 16. Mär 2017, 13:11

Du bist ja ganz schön angepisst wegen der Hundesache. Da ich selber gerne einen Hund hätte, aber mangels Zeit und Kenntnissen das bisher nicht umgesetzt habe, kann ich das nur am Rande verstehen.

Zum bezahlen des Mähens und Entsorgens finde ich es richtig, dass der Landwirt entschädigt wird. Wo das Geld letztendlich her kommt ist in erster Linie nicht sein Problem. Die Hundehalter dort (übrigens in der Nähe von dir, Herlazhofen) haben das mit den Landwirten selber verhandelt soweit ich weiß. So ist die Scheiße nur auf dem Stück und nicht in den ganzen Wiesen verteilt.


Gruß René

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