Flammtronik flashen mit Linux

Alles Wissenswerte zur Flammtronik von Harald Buss
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Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18392 von bjoern » Mo 22. Jan 2018, 09:56

Moin,
möchte mich ganz kurz vorstellen : mein Name ist Björn, bin 35 Jahre alt, wohne bei Dessau und habe einen Atmos GSX50 mit Flammtronik. Bisher habe ich mich im Holzheizer Forum rumgetrieben, aber ich glaube bei meinem aktuellen Problem kann mir dort leider zeitnah niemand helfen. Deshalb hier nochmal die Frage : wie kann ich die Flammtronik unter Linux flashen ?
Mit Windows habe ich ja das Br@y Terminal gehabt, was das Hex File quasi an die serielle Schnittstelle gesendet hat. Allerings konnte ich bisher nicht wirklich rauskriegen, wie genau das funktioniert. Bin auch nicht so der Computer Checker, als dass ich mir das einfach mal eben zusammenreimen könnte.
Meinen alten Windows XP Laptop möchte ich jedoch gern aus dem Heizraum verbannen, da ich dort jetzt einen Raspberry Pi installiert habe. Die Visualisierung mit FHEM habe ich schon eingerichtet, da gibt es ja hier ein schönes Tutorial für.
Zum Flashen ist mir bisher der dfu-programmer ( https://dfu-programmer.github.io ) in den Sinn gekommen, den man wohl nimmt um CULs zu flashen. Aus meiner Sicht ergeben sich da einige Parallelen zur Flammtronik. Hardwareseitig dürfte es ja ungefähr das gleiche sein. Auf Teufel komm raus rumexperimentieren möchte ich aber auch nicht damit. Habe Angst, dass ich mir evtl. den Bootloader abschieße und dann gar nix mehr geht.



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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18393 von Stefan » Mo 22. Jan 2018, 13:43

Hallo Björn,
und willkommen hier.
So weit ich weiß hat das auch hier noch niemand unter Linux probiert.

Vielleicht haben ja Mario oder Ralf ne Idee. Praktisch wäre es ja schon dafür nicht umstöpseln zu müssen.


Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18401 von Mathias » Do 25. Jan 2018, 12:55

Bin da kein Experte und kann nicht sagen, ob das ggf. Schäden verursacht, aber im großen und ganzen ist das ähnlich wie mit arduinos und da gibt es Beispiele zu.

Das hier zum Beispiel:


However, if you are merely asking, how can I upload a .hex file to an Arduino, in Linux without using the Arduino IDE, then you would use avrdude. Taking the answer from How do I upload a hex file firmware to a target board without using the arduino IDE?

avrdude -C/usr/share/arduino/hardware/tools/avrdude.conf -v -v -v -v -patmega328p -carduino -P/dev/ttyUSB0 -b57600 -D -Uflash:w:/tmp/build8135728863211847829.tmp/sketch_may21b.cpp.hex:i
or alternatively, taking the answer from Uploading Arduino hex file using avrdude

avrdude -U flash:w:[put-hex-file-path-here]:i -C avrdude.conf -v -p atmega328 -b 115200 -c stk500v2 -P [put-device-path-here]


Muss man halt "nur" anpassen, aber als Idee denke ich brauchbar.
Ggf. kann Harald weiterhelfen.


Grüße
Mattes

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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18403 von Ralf » Do 25. Jan 2018, 14:49

Hallo,
ich habe das auch noch nie gemacht. Aber mein Ansatz wäre, entweder Wine zu verwenden, um das Windows Programm unter Linux laufen zu lassen, oder Windows XP, wenn Du noch CDs hast, in einer Virtuellen Maschine zu installieren.
Aber ganz Ehrlich, ich glaube nicht, dass für die FT in nächster Zeit noch viele Updates kommen. Den Aufwand würde ich mir mit der FT nicht mehr machen.

VG Ralf


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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18408 von bjoern » Do 25. Jan 2018, 20:27

Danke für den weiteren Input. An die Ähnlichkeit zum Arduino hatte ich zwischenzeitlich auch schon gedacht. In der Flammtronik werkelt ja glaube auch ein Atmega mit USB über FTDI.
Allerdings möchte ich ungern etwas ungetestetes ausprobieren, weil ich kein Backup zum Holzvergaser habe und im Fall eines Versagens der Flammtronik die Bude nicht warm kriege.
Und das ist auch der Punkt, dass ich überhaupt an's Flammtronik flashen denke. Bisher ist es mir 2x passiert, dass die Flammtronik plötzlich im Bootloader festhing und dann musste ich sie neu flashen, um sie wieder in Gang zu bringen. Die neueste Version der Software habe ich von Anfang an drauf (habe die Flammtronik erst ein Jahr).



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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18420 von Ralf » Fr 26. Jan 2018, 13:26

Ok, wenn Du damit Probleme hast, dass Deine FT ihr Programm 'vergisst', ist das natürlich ein Grund, sich darüber Gedanken zu machen, wie man sie am Leben erhält.
Kennst Du das Windows Emulationsprogramm Wine? Das kannst du ganz einfach über die Distros installieren. So weit ich weiss, kann man damit einstellen, welche Windows Version emuliert werden soll.
Vermutlich wirst Du aber nicht auf Anhieb die USB Ports ansprechen können, weil Linux etwas zickig mit den Rechten ist. Ich habe aber bei onetransistor.blogspot.com eine Anleitung gefunden, wie man die Com Ports in Linux gängig bekommt.
Ich denke, das wäre der einfachste Ansatz um das alte Programm noch weiter zu nutzen.
Wie gesagt, selbst probiert habe ich das noch nicht. Ich musste meine FT auch noch nie flashen. Wenn Du es selbst probierst, wäre es nett, wenn Du uns ein Feedback geben könntest.

VG
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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18424 von Stefan » Fr 26. Jan 2018, 17:38

bjoern hat geschrieben:Bisher ist es mir 2x passiert, dass die Flammtronik plötzlich im Bootloader festhing...

Das habe ich noch nie geschafft, außer ein mal als ich die neue Firm gepackt flashen wollte.

Machst du die FT nach dem Abbrand stromlos?
Falls nicht würde ich Harald mal ne mail schreiben, bevor die Garantie abgelaufen ist. Der ist erfahrungsgemäß auch später noch kulant, aber gleich Bescheid zu geben ist sicher besser.


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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18430 von Helmut » Fr 26. Jan 2018, 20:47

bjoern hat geschrieben:......Bisher ist es mir 2x passiert, dass die Flammtronik plötzlich im Bootloader festhing und dann musste ich sie neu flashen, um sie wieder in Gang zu bringen.....


Also das ist mir bisher auch noch nie passiert. Obwohl die FT durchaus auch schon des öfteren auch über längere Zeit (24std....) ohne Strom war.


mfg
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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18434 von René » Fr 26. Jan 2018, 21:27

Hatte ich jetzt auch noch nie und zu den Anfangszeiten haben wir des Öfteren eine neue Version drauf gespielt.

Was ich nicht ganz verstehe, zum rüber spielen einer neuen Software brauchst doch nur ein stinknormales Terminalprogramm das per USB auf die FT zugreifen kann. Das sollte doch unter Linux auch kein großes Problem sein. So etwas haben wir früher zum BTXen oder auch als Zugang zum Internet per Telefonhörer und Modem benutzt und ist die einfachste Form Daten zu übertragen.


Gruß René

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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18462 von bjoern » So 28. Jan 2018, 13:48

Ralf hat geschrieben:...
Kennst Du das Windows Emulationsprogramm Wine? Das kannst du ganz einfach über die Distros installieren. So weit ich weiss, kann man damit einstellen, welche Windows Version emuliert werden soll.
...


Jo das kenne ich, aber ich dachte, es gäbe vielleicht eine simplere Lösung.

Stefan hat geschrieben:...
Machst du die FT nach dem Abbrand stromlos?
...


Nee die bleibt immer an. Ich heize zur Zeit ja eh jeden Tag an.

René hat geschrieben:...
ich nicht ganz verstehe, zum rüber spielen einer neuen Software brauchst doch nur ein stinknormales Terminalprogramm das per USB auf die FT zugreifen kann. Das sollte doch unter Linux auch kein großes Problem sein.
...


Ja genau das dachte ich mir ja auch. Aber scheint ja doch ein Problem zu sein :roll:
Ich dachte auch zu allererst, es gibt in der Shell einfach einen Befehl wie "sende /home/Pi/FlammTronik2_89d.hex /dev/ttyUSB0@38400" oder so.



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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18463 von René » So 28. Jan 2018, 15:25

Gibts unter Linux kein eigenes Terminalprogramm?

Hab grad mal gegoogelt. Versuchs doch mal mir dem hier:

https://www.heise.de/download/product/hterm-53283

Einfach mit der Ft verbinden und dann auf die Telegramm warten. Die FT sendet alle 10 sek ein Telegramm (eine Zeile) das so aussieht:

T0386.0 K79.1 A147 B00542 P039 O04.1 S007 R000 V06.4 Rt85.0 Ra025 P1 Z002 w--- x--- y--- z---
T0386.1 K79.1 A147 B00541 P039 O04.1 S008 R000 V06.5 Rt85.0 Ra025 P1 Z002 w--- x--- y--- z---
T0386.2 K79.1 A147 B00541 P039 O04.2 S008 R000 V06.4 Rt85.0 Ra025 P1 Z002 w--- x--- y--- z---
T0386.3 K79.0 A147 B00540 P039 O04.2 S008 R000 V06.4 Rt85.0 Ra025 P1 Z002 w--- x--- y--- z---
T0386.4 K79.1 A147 B00539 P039 O04.3 S008 R000 V06.5 Rt84.8 Ra023 P1 Z002 w--- x--- y--- z---

So sollten die Einstellung sein. Beim COM Port musst du halt schauen, an welchem dein USB Kabel dran hängt.

Terminal.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18471 von Ralf » So 28. Jan 2018, 18:31

Natürlich kann man die Daten von der FT über den COM Port abholen. Das mache ich ja in meinem eigenen Programm ja auch so. Aber wie das mit dem Daten zurückschreiben geht, weiß ich nicht. Ich wäre da etwas vorsichtig. Ich könnte mir vorstellen, dass das nach einem gewissen Protokoll abläuft und nicht einfach die Daten geschickt werden.
Allerdings wäre das tatsächlich mal eine Frage an Harald, wie man das mit modernen Betriebssystemen ohne XP macht. Man kann wohl davon ausgehen, dass in Zukunft fast niemand mehr XP haben wird. Es wäre ja schade, wenn die FT dadurch unbrauchbar würde.

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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18477 von René » So 28. Jan 2018, 20:21

Als ich früher die FT upgedatet hab, wurde die Datei einfach rüber geschickt. Erst Verbinden, dann Datei auswählen und einfach rüber schicken. Den Rest macht der Bootloader. Idiotensicher und total einfach. Bis jetzt hat das immer geklappt. Zum prüfen ob die Verbindung steht, warten bis die Telegramme kommen.

Im alten Forum war das mal sehr gut beschrieben. Vielleicht steht da ja noch was.


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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18491 von bjoern » Mo 29. Jan 2018, 21:11

HTerm sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus. Das Problem ist nur, dass man da wohl eine grafische Benutzeroberfläche braucht. An meinem Raspberry hab ich aber keinen Bildschirm und greife nur per SSH drauf zu.
Ich werd wohl die Tage mal ne Mail an Harald B. absetzen. Wenn es einer weiß, dann sicherlich er.



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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18494 von René » Mo 29. Jan 2018, 21:26

hmm, von wo aus greifst du auf den RasPi zu? Von einem "richtigen" PC aus? Dann häng die FT doch da dran.


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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18498 von bjoern » Mo 29. Jan 2018, 22:02

Ich greife mit nem Macbook über WLAN auf den RasPi zu.
Hmm Terminal auf OS X wäre vielleicht auch ne praktikable Lösung. Fänd ich aber irgendwie wenig elegant, wo ja der RasPi eh permanent an der FT hängt.


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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18505 von René » Di 30. Jan 2018, 08:32

Naja, du wirst die FT sicher nicht jeden Tag flashen. Ich hab meine vor 2 oder 3 Jahren das letzte Mal upgedatet. Seither gabs keine Neuerungen mehr.


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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18507 von bjoern » Di 30. Jan 2018, 10:15

Wie gesagt, ich hatte es bisher 2x, dass ich die FT flashen musste, weil sie auf einmal im Bootloader hängen geblieben ist. Wie es dazu kommen konnte weiß ich nicht, normalerweise bleibt sie ja auch immer an.
Ich habe an Harald jetzt mal eine Mail geschrieben und melde mich hier wieder, sobald eine Antwort da ist.



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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18508 von lambdasonde » Di 30. Jan 2018, 10:35

Hallo,

die FlammTronik lässt sich über USB (COM-Port) relativ einfach fläschen.
In der FlammTronik überwacht das Programm alle über USB eingehenden Zeichen auf ein '@'.
Einstellungen: 38,4kBd, 8bit 1 stop, no Parity, Xon/Xoff(wichtig!!!!).
Wird das @ erkannt, springt die FT in den Bootloader, ohne etwas zu löschen.
Nach ca. 6 Sek. wird dann wieder die FT-Software gestartet.
Der Bootlader kann auch durch AUS/EIN-Schalten der 12V aktiviert werden, falls das Hauptprogramm zerschossen wurde.

Im Bootlader angekommen, wartet die FT auf die HEX-Daten in ASCII ähnlich:
:0A0000000C9437050C9400000C94DA
:10000A0000000C9400000C9400000C9400000C9466
:10001A0000000C9400000C9400000C94281C0C9412
... usw

es kann auch das @ mit eingebunden werden:

@
:0A0000000C9437050C9400000C94DA
:10000A0000000C9400000C9400000C9400000C9466
:10001A0000000C9400000C9400000C94281C0C9412
...usw.

Wird ein intaktes Zeichen des HEX-Files erkannt, wird über 'Xoff' der Sendefluss gestoppt und das Fläsch gelöscht, um Platz zu schaffen.
Damit ist die FT leer!!!!!!! Aus die Maus!!!!!
Danach sendet der Bootlader das Xon, um den Sendefluss zu starten und die Kommunikation ist im Gange.

Wenn das Laden läuft, werden '******' im Display aufgebaut, um des Fortschreiten zu zeigen.
Nach erfolgreicher Programmierung startet die FT oder im Terminal wird angezeigt:
"Fehler , zeilennummer und FT wird gelöscht".

Dann muss ein neuer versuch starten.
Das kann man beliebig oft wiederholen, der Bootloader kann nicht gelöscht werden.

Viel Erfolg,

Harald



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Re: Flammtronik flashen mit Linux

Beitrag #18583 von bjoern » Fr 9. Feb 2018, 10:29

Erst mal danke für die Erklärung :)
Um da jetzt was draus machen zu können sollte ich mich dann wohl noch n bissl mit der seriellen Datenübertragung an der RS232 Schnittstelle beschäftigen.




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