Restkohle Pappelholz Holzvergaser

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burns635csi
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Restkohle Pappelholz Holzvergaser

Beitrag #16333 von burns635csi » Fr 6. Okt 2017, 18:17

Hallo Leute, an meinem Holzvergaser fahre ich zur Zeit ausschließlich Pappelholz.
(Geschenktes Holz)

Es ist mir noch NIE gelungen mit diesem Holz Restkohle zu erhalten!

Mit allen anderen Holzsorten ist es überhaupt kein Problem. Eiche/Fichte/Buche usw.


Ausschließlich Pappel spielt da nicht mit.
Ich mische jetzt meistens noch etwas Eiche dazu und gut.

Verheizt jemand von euch 100% Pappel ?
Wie ist das dann bei anderen?

Liebe Grüße Klaus


Atmos DC 30 GSE frisiert.
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Doppelrohr_BK
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Re: Restkohle Pappelholz Holzvergaser

Beitrag #16363 von Doppelrohr_BK » So 8. Okt 2017, 18:32

Musst die Abschalttemperatur etwas höher einstellen, wenn es möglich ist.
Dann müsste auch mit Pappel auch was übrig bleiben.
Wenn ich Weichholz fahre habe ich auch diesen Effekt.
Gruß
PUR Pappel würde ich auch aufmischen.


SB 40 kW aus 2007; Flammtronik; Dopplerohr_BK; Vergaserraum Innenverkleidung; 14 Loch Düse 2-teilig von Jens; Düsenschutz nach Helmut - Eigenbau; Raspberry mit FHEM : WWW mgl.; Düsenkasten Metall mit Sek. verschweißt! --nach 9 Jahren brennt er stabil--

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burns635csi
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Re: Restkohle Pappelholz Holzvergaser

Beitrag #16373 von burns635csi » Mo 9. Okt 2017, 01:00

Doppelrohr_BK hat geschrieben:Musst die Abschalttemperatur etwas höher einstellen, wenn es möglich ist.
Dann müsste auch mit Pappel auch was übrig bleiben.


Das habe ich natürlich versucht......aber null Chance.

Die "Pappel" kokelt sich trotzdem komplett weg.
Lüfter war aus/Feuerzugklappe komplett geschlossen......trotzdem.

Wie gesagt, mit allen anderen gängigen Hölzern ist es kein Problem.

Ich packe jetzt immer etwas Eiche oben drauf. Dann funktioniert es gut.


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Re: Restkohle Pappelholz Holzvergaser

Beitrag #16378 von Bergstrom » Mo 9. Okt 2017, 09:57

Hallo Klaus,
es scheint mir, daß Dein Kessel irgendwoher trotz geschlossener Klappe eine geringe Menge Luft zieht, die das Pappelholz weiter glimmen läßt. Eiche braucht etwas höhere Temperaturen, also reicht die Luftmenge dafür nicht.
Ganz einfacher Test: die Ansaugöffnung nach dem Abbrand mit Panzertape oder ähnlichem Zeug zukleben. Wenn dann Kohle übrig bleibt, hast Du wieder Optimierungsgelegenheit. :lol:


Gruß von Edmund

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Re: Restkohle Pappelholz Holzvergaser

Beitrag #16382 von Gust » Mo 9. Okt 2017, 11:57

Bergstrom hat geschrieben:Hallo Klaus,
es scheint mir, daß Dein Kessel irgendwoher trotz geschlossener Klappe eine geringe Menge Luft zieht, die das Pappelholz weiter glimmen läßt. Eiche braucht etwas höhere Temperaturen, also reicht die Luftmenge dafür nicht.
Ganz einfacher Test: die Ansaugöffnung nach dem Abbrand mit Panzertape oder ähnlichem Zeug zukleben. Wenn dann Kohle übrig bleibt, hast Du wieder Optimierungsgelegenheit. :lol:


Sehe ich auch so.

Ich fürchte jedoch, daß auch bei zugeklebter Ansaugöffnung noch genug "Falschluft" gezogen wird. Der "löchrige Käse" eben...
Wenn ich Weichholzbriketts "pur" verbrenne, bleibt bei mir auch keine Kohle übrig...

Gruß Gust

der mit seinem "löchrigen Käse Atmos" nach den "Tuningmaßnahmen" doch recht zufrieden ist.. immerhin bereits im 10. Heizerjahr und bis auf einen Kondensator wurden noch keine Ersatzteile benötigt... (immer noch die 1. Düse; mit Düsenschutzplatte)
[OT]
Am WE war ein Kumpel bei mir, der hat sich bitterlich über seinen HDG Navora 30 beklagt; der benötigt fast jedes Jahr eine neue Guss- Düse, welche mittlerweile 210,--€ kostet... er hat sich dann aus meinem Schamotteplattenvorrat einen Düsenschutz zurechtgebastelt, was ja wegen der Löcher der HDG- Gussdüse nicht wirklich einfach ist... bei der HDG- Gussdüse sind es die sehr schmalen Stege zwischen den Löchern, die regelmäßig "durchgehen"...
Schau mer mal, ob so eine Schamotteplatte als Düsenschutz in diesem Fall auch hilft...
Manchmal bin ich doch recht froh über die einfache Bauweise des Atmos 30GSE...
[Ende OT]


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Re: Restkohle Pappelholz Holzvergaser

Beitrag #16383 von Stefan » Mo 9. Okt 2017, 12:30

Falls ein Zugregler verbaut ist kann es hilfreich sein den nach dem Abbrand ganz offen mechanisch zu fixieren.
Damit wird der Zug am Kesselstutzen deutlich reduziert was zu weniger Durchsatz führen sollte...


Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Restkohle Pappelholz Holzvergaser

Beitrag #16386 von Franz » Mo 9. Okt 2017, 13:33

Stefan hat geschrieben:Falls ein Zugregler verbaut ist kann es hilfreich sein den nach dem Abbrand ganz offen mechanisch zu fixieren.
Damit wird der Zug am Kesselstutzen deutlich reduziert was zu weniger Durchsatz führen sollte...


Dieses habe ich an meinem Fröling auch schon gelegetlich so gemacht .
Bei meinem Kessel bleiben normalerweise meist nur einige Kohlestückchen mit 2 -3 cm übrig, da das Saugzuggebläse an der Kesselsteuerung hängt ( auch wegen STB), und dieses erst bei < 80° Abgastemperatur abschaltet. Dieses ist leider nicht veränderbar.

Sofern ich bei bei Abbrandende bei ca 130° Abgastemperatur oder Brennkammertemperatur <500° das Saugzuggebläse manuell ausschalte und anschliessend den Zugregler offen fixiere kehrt gleich mal Ruhe ein im Reaktor .
Dann bleiben auch ca 1 bis 2 Liter Restkohle im Füllraum übrig .

weiters bleibet mehr Holzkohle, wenn ich beim Befüllen des Füllraums ganz oben einige fette Broken Buchenscheiter als Futter zugebe. Aber dieses praktiziert Klaus (burns635 csi) mit den Eichensücken schon.


Gruß
Franz

heizt mit: Fröling FHG 30,ohne Lamda mit 170 Liter Füllraum, Lamdacheck ,1500 + 1000 Liter Puffer;
Aufgaben der UVR1611: Rücklaufanhebung, Restwärmenutzung, 2 Heizkreise, Abgastemperatur sowie BRT Messung,
Kessel-Primär nach Abgastemperatur,


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