Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Hier kann jeder sein Heizungsprojekt vorstellen.
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Stefan
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag von Stefan » Mi 23. Jan 2019, 01:56

jostmario hat geschrieben:Alter dein Füllraum sieht heftig aus :Paniki :Paniki :Paniki
Gruß Josty
Und dabei macht mir der am wenigsten Sorgen. Das sind Bleche von 0,3 bis 0,8 mm für die Isolierung. Denen hatte ich kaum mehr als 20 Abbrände zugetraut, die 08er sind jetzt um die 4 Jahre? drin, die 03er seit September 2017.

Unser Entwurf aus 2016 mit 3 mm Blech wäre natürlich wesentlich cooler und dauerhafter aber auch um mindestens Faktor 20 teurer.

Immerhin gewährleistet die Isolierung selbst im derzeitigen "abgefuckten" Zustand absolut saubere reproduzierbare Abbrände, hier der von eben:
FT 19 01 23.JPG
Zumindest mit Scheitholz, halb Hart- halb Nadelholz. Das Kleinzeug ist zum Glück endlich alles weg...

Die 03er Trockenbauprofile schlagen für den kompletten Füllraum mit ca. 15.- Euro zu Buche und sind fast so einfach wie Papier zurecht zu schneiden und biegen. Alle 2 Jahre 2 Stunden Aufwand um die neu zu machen halte ich für akzeptabel...

Beim Füllraumboden hab ich mehr bedenken, hoffe doch sehr dass der nicht vor dem Sommer runter fällt. Für den nächsten nehme ich sicher keinen Mörtel :Kotz mehr, hab mich schon genug geärgert dass ich da nicht aufgepasst hab. :Brett
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der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

Orlan 40 kW Holzvergaser, 4k Puffer, 10 qm Solar Flachkollektor, 2 PV Anlagen zusammen 107 kwp, Eigenbau- Frischwasserstation, bisher kein Backup, BHKW in Planung.

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Helmut
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag von Helmut » Mi 23. Jan 2019, 07:32

Stefan hat geschrieben:....
Beim Füllraumboden hab ich mehr bedenken, hoffe doch sehr dass der nicht vor dem Sommer runter fällt. Für den nächsten nehme ich sicher keinen Mörtel :Kotz mehr, hab mich schon genug geärgert dass ich da nicht aufgepasst hab. :Brett
Würde an deiner stelle den Boden diesmal komplett raus klopfen und Secundär mit dem Kasten verschweißen ;-) . Glaube das hast du nicht gemacht....
Wenn du noch Basaltfasern als Bewehrung in den Beton machen willlst, sag bescheid, ich habe noch welche übrig.
mfg
Helmut

Holzvergaser - Kessel (Sturzbrandkessel) Orlan 25 mit FT, Eigenbau Frischwasserstation, UVR1611, FWR21, CAN Modul, 2 Heizkreise (Heizkörper, Fubo/Wahei), 6m² Solarthermie

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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag von LuckyLuke » Mi 23. Jan 2019, 13:41

Stefan hat geschrieben:Erdgas besteht überwiegend aus Methan,
eine Brennstoffzelle funktioniert prinzipiell nur mit Wasserstoff.
Was passiert mit dem Kohlenstoff?
goggst du hier:
http://www.fvee.de/fileadmin/publikatio ... _03_02.pdf
Gruß
Alois
SB HVS25LC, modifiziert, BJ 08/2014, Füllraum mit Schamotte ausgekleidet
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Stefan
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag von Stefan » So 27. Jan 2019, 22:13

Helmut hat geschrieben:Wenn du noch Basaltfasern als Bewehrung in den Beton machen willlst, sag bescheid, ich habe noch welche übrig.
Jep, vielleicht denken wir beim Lagerfeuer dran.

Hatte heute seit Ewigkeiten mal wieder ein "Aha-" Erlebnis, die Flamme ist ne halbe Stunde nach dem Start einfach abgerissen. :Paniki
FT 19 01 27.JPG
Dank der nur als Alibi taugenden Brennkammerdichtung hab ich "den Braten" immerhin gleich gerochen :Kotz und den Kessel abgestellt.
Der Schuldige war schnell ermittelt, stand direkt vor dem Kessel.
Der Depp hat, weil nichts mehr anderes da lag, Scheite mit 30 bis 40 cm Kantenlänge direkt auf die noch leicht glimmende Restkohle gepackt :Brett und gestartet. :hammerle

Also ein paar moderate Scheite geholt und, vor allem, ne Stunde vor dem ausräumen stehen lassen. Bis dahin war alle Glut erloschen und das ausräumen und nahezu geruchsfrei. Dann erst ein paar schmalere Scheite unten rein und die Riesenklötze oben drauf, jetzt brennt er wieder sauber...

Man lernt wohl nie aus :ugeek:
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02pete
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag von 02pete » So 27. Jan 2019, 22:27

Hi Chief,
musst nicht rot werden, is mir auch schon (mehrmals) passiert.
MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher

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Stefan
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag von Stefan » Fr 14. Jun 2019, 23:26

Den Kessel mal wieder sauber gemacht, Gussdüse sieht einwandfrei aus:
Düka oben.jpg
Nur, wie tief kann so eine Düse noch sinken? Die war mal oben bündig!
Die Brennkammer hab ich dann auch mal raus gezogen, keine gute Idee:
Füllraumdecke.jpg
Oha:
Düka unten.jpg
Also muss ich beim nächsten mal den Kasten wohl an den Rohren fixieren um seinen Bewegungsdrang etwas einzuhegen. :lol:

Wenn man das so anschaut kann man kaum glauben dass der letzte Abbrand absolut perfekt war:
FT19 06 09.JPG
Werd wohl Beton besorgen, immerhin sollte das ausstemmen des jetzigen Bodens kein größeres Problem darstellen. :mrgreen:
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Re: Der lange Weg zur Holzvergasung: Orlan 40kW vs Stefan

Beitrag von Stefan » Sa 29. Jun 2019, 23:38

Hab heute mal die Düse ausgebaut, da sind bisher gute 100 RM Hartholz durch:
Düse.jpg
Gibt es nix zu beanstanden, die kommt wieder rein.
Von den Dichtungen sind nur noch ein paar verglaste rudimentäre Reste übrig:
Dichtungsreste.jpg
den Aufwand spar ich mir beim Einbau.

Am meisten hat der Düsenrahmen gelitten:
Düsenrahmen.jpg
den hat es auch "gesprengt". Der neue kriegt auf jeden Fall unten einen Anschlag auf dem die Düse aufliegt. Hätte ich das gleich gemacht hätte es mir den Boden wohl nicht zerbröselt. :Brett
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