Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

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jostmario
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Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von jostmario » Sa 9. Feb 2019, 20:27

Hallo,

Wieviel Solarpanels benötigt man denn mindestens um eine geringe menge Strom zu erzeugen.
Wenn man z.b. so einen Wechselrichter nimmt:
https://www.ebay.de/itm/Wechselrichter- ... ctupt=true
Kann man da auch erst mal nur ein Modul dranhängen und dann kommt schon sagen wir mal 5 watt heraus ?

Gruß Josty
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Bergstrom » Sa 9. Feb 2019, 21:20

Hi Josty,
ich nehme an, dass Du aus der Gleichspannung der Module eine 50 Hz Wechselspannung mit 230V für irgendwelche Kleinverbraucher erzeugen willst. Die sinnvolle Anzahl der Module hängt ab von:

1) techn. Daten des Wechselrichters: a) Uein von bis; b) Iein von bis; c) Uaus von bis (wahrscheinlich 230V); d) Iaus von bis;
2) welche Leistung hat/haben Dein/e Verbraucher
3) Uaus und Iaus des Modultyps
4) Ausrichtung der Module

Ich hoffe, Deine Fragestellung richtig verstanden zu haben.

Evtl. laß einfach mal Deine Idee rüberwachsen.
Gruß Edmund
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Gust » So 10. Feb 2019, 09:25

http://pdf.effekta.com.de/Katalog_DE/Pr ... ter_ES.pdf

mit einem Modul wird das nichts, wie ein Blick in das Datenblatt verrät...
Der MPPT Bereich beginnt erst bei 150V; da braucht es schon etliche Module in Serie geschaltet... Der Wirkungsgrad wäre zudem bei solch kleinen Leistungen unterirdisch.

Für solche Zwecke wären Modulwechselrichter wie z.B. der Letrika oder AEConversion etc. ("legal" nach AR4105) oder "GTI" (Grid-Tie-Inverter ohne Zulassung in D) geeignet und können einfach erweitert werden. Habe bei meiner Anlage etliche solcher Modulwechselrichter im Einsatz.

Gruß Gust
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Hannes/ESBG » So 10. Feb 2019, 12:37

Für was soll der "selbsterzeugte" Strom denn genutzt werden und wie wichtig ist eine halbwegs kontiunierliche Leistung (natürlich nur tagsüber)??

Ich für meine Person habe eine 4 kWpeak PV Anlage augs Dach geschraubt um dezidiert meine "Sommerverbraucher" zu bedienen, das sind Schwimmbadpumpe (850 W) diversen Solarpumpen, Klimagerät(e), und Kühl-/ Gefrierschränke.

Damit habe ich bei 70% Eigenverbrauch des erzeugten Solarstromes eine Amortisationszeit von etwa 8 Jahren errechnet!

Diese 70% werde ich hoffentlich noch in Richtung 90% steigern können durch das ATON System von TA welches ich in den nächsten 3 Wochen einbaue.

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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von jostmario » So 10. Feb 2019, 16:40

Servus,

Hab ja die ganze Zeit nicht so viel von der Solar geschichte gehalten.
habe jetzt aber vor Kurzem auf meinem Wohnwagen ein 100Watt Modul mit STECA 3030 Laderegler und 75Ah Akku eingebaut.
Die Solarzelle schein mein Akku ganz gut bei Laune zuhalten.
Hier lasse ich mir den Spannungsverlauf der Wohnwagenbatterie mitloggen.
Wohnwagen Batterie.JPG
Jetzt hab ich überlegt könnt ich doch 2 - 3 Module aufs Dach schmeisen und dadurch mein Stromverbrauch zuhause reduzieren.
Ich habe eine Haus Grundlast von etwa 350 Watt unter die ich nicht komme
300Watt.JPG
So war mein Gedanke.
Da ich dafür jetzt aber nicht gleich viel Geld in die Hand nehmen wollte ( evtl. gebrauchte Module ) würde ich erst mal mit wenig anfangen.
Erweitern kann man dann ja noch.

Wenn ich das richtig verstehe bräuchte ich ja 3 Modulwechselrichter wie z.B. der Letrika um auf allen drei Phasen meines Hauses einzuspeisen.
Oder funktioniert das so nicht ?

Gruß Josty
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Gust » So 10. Feb 2019, 17:17

jostmario hat geschrieben: Wenn ich das richtig verstehe bräuchte ich ja 3 Modulwechselrichter wie z.B. der Letrika um auf allen drei Phasen meines Hauses einzuspeisen.
Oder funktioniert das so nicht ?
Gruß Josty
In D sollten die Stromzähler "saldierend" arbeiten (auch die neuen elektronischen, falls sie denn richtig programmiert sind....) ; es ist daher nicht erforderlich, auf alle 3 Phasen einzuspeisen. Es reicht also erstmal 1 Modulwechselrichter.


Gruß Gust
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Bergstrom » So 10. Feb 2019, 17:50

jostmario hat geschrieben:
Wenn ich das richtig verstehe bräuchte ich ja 3 Modulwechselrichter wie z.B. der Letrika um auf allen drei Phasen meines Hauses einzuspeisen.
Vielleicht macht es Sinn, die "Grundlastverbraucher" alle auf ein und dieselbe Phase zu schalten, um dafür erstmal mit einem Wechselrichter auszukommen?
Gruß Edmund
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von jostmario » Mo 11. Feb 2019, 16:39

Hallo,

ja müsste das mal genauer Nachschauen was an welcher Phase hängt.
Ist ja z.b. Gefriertruhe im Keller, Aquarium im Kinderzimmer , Wasserbett im Schlafzimmer, Kühlschrank in der Küche.
Kann man schlecht umklemmen.
müsste dann wohl mal schauen welche Phase am meisten belastet ist und daran dann den Wechselrichter hängen Richtig ?
Könnte man theoretisch direkt in eine Steckdose im Zimmer einspeisen?
Ist nur mal ne Frage ist natürlich gefährlich, da ja jemand den Stecker ziehehen könnte und auf den Pins wären dann 230 Volt.


Gruß Josty
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Bergstrom » Mo 11. Feb 2019, 17:20

Hi Josty,

alle auf eine Phase schalten heißt ja nicht alle auf eine Sicherung zu klemmen. Ich kenne Deine Unterverteilung nicht. Bei mir habe ich in jedem Geschoß eine Unterverteilung mit FI und allen 3 Phasen. Da kann ich die einzelnen Kreise ja nach Lust und Laune auf die Phasen verteilen.

Das absolute NO GO hast Du ja selbst schon angesprochen. Phasen gehören nur in Steckdosen und Kupplungen, nie in Stecker, auch nicht für Testzwecke.
Gruß Edmund
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Gust » Mo 11. Feb 2019, 17:39

wie bereits geschrieben ist es in D nicht erforderlich, alles auf eine Phase zu legen, weil ja die Stromzähler saldierend arbeiten; also die Summe aus allen 3 Phasen zählen.
Speise ich auf einer Phase ein, läuft der Zähler um diese Einspeisemenge langsamer; egal auf welche Phase die Einspeiseleistung angelegt wird.
Speise ich z.B. auf L1 250 Watt ein und entnehme an L2 250W, dreht sich der Zähler nicht....

Selbst bei den günstigen GTI- Netzeinspeisewandlern liegt an den "Steckerstiften" niemals Spannung nach dem Ausstecken des Wandlers an, da so ein Netzeinspeisewandler das Netz als "Führung" benötigt und wenn er keine Führung hat, liegt auch keine Spannung an den Steckerstiften.

Gruß Gust
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Bergstrom » Di 12. Feb 2019, 08:06

Hallo Gust,

ich glaube, daß es Josty hier nicht um Einspeisung in´s Netz, sondern um Betrieb von einer Gruppe einzelner Verbraucher geht. Wie er diese einschalten/umschalten will, weiß ich nicht. Ob diese Verbraucher dann völlig vom Netz getrennt werden müssen (irgendwelche Vorschriften?), habe ich momentan keine Ahnung.

@Josty: wenn Du Anderes vorhast, erzähl´ bitte Deine weiteren Überlegungen.
Gruß Edmund
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Gust » Di 12. Feb 2019, 08:33

jostmario hat geschrieben: Jetzt hab ich überlegt könnt ich doch 2 - 3 Module aufs Dach schmeisen und dadurch mein Stromverbrauch zuhause reduzieren.
Ich habe eine Haus Grundlast von etwa 350 Watt unter die ich nicht komme
Gruß Josty
Hallo Edmund,
ich habe mich auf o.g. Text von Josty bezogen, da wäre ein Netzeinspeisewandler die einfachste Lösung.

Alles andere würde "Insel" mit Akku, eigenem Stromkreis, Stromkreise auf eine Phase legen, um diese von einem Batterie- Wechselrichter zu betreiben, etc. etc. bedeuten.
Das wäre kostenmäßig eine ganz andere Baustelle...

Gruß Gust
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Bergstrom » Di 12. Feb 2019, 09:02

Hi Gust,

sehe ich ähnlich. Wahrscheinlich ist diese Thematik auch schon tausendfach durchgedacht und bislang gibt es da noch keine Lösung wie:
ich will aber doch nur..........
Vor laaaanger Zeit, als Solarmodul noch ein völlig unbekanntes Wort war, habe ich von alter Autobatterie, Fahrraddynamo und gebasteltem Windrad geträumt :Angel1
Trotzdem grübel ich in vielen Bereichen weiter.
Gruß Edmund
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von jostmario » Di 12. Feb 2019, 09:10

Hallo,

wollte lange Zeit von Solar nicht viel wissen da ich immer der Meinung war es rentiert sich nicht.
Jetzt da ich auf den Wohnwagen Solar drauf gepackt habe hab ich wohl Blut geleckt.
Und würde jetzt gerne nen günstigen gebrauchten Wechselrichter kaufen und paar Module aufs Hausdach setzten
Den wechselrichter dann an eine Phase vom Haus Klemmen und fertig.
Will quasi nichts einspeisen sondern nur unterstützen.
Könnte man dann ja später mit weiteren Modulen erweitern so das ich ca, mein grundverbrauch von etwa 400 Watt abdecke.


Gruß Josty
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Stefan » Di 12. Feb 2019, 09:47

jostmario hat geschrieben:da ich immer der Meinung war es rentiert sich nicht.
Meine 6,3 kWp Anlage hier auf dem Dach hatte Ihre Kosten inklusive KfW- Zinsen und 2 Wechselrichterreparaturen nach 12 Jahren eingespielt, seither "verdient" sie jeden Monat 250.- Euro. 2022 läuft die Einspeisevergütung aus, ab da dürfte sie ohne Speicher noch ca. 50.- Euro monatlich an Stromkosten einsparen, mit vermutlich das doppelte...

Die neue Anlage auf der Halle hat 120.000 gekostet, da bekomme ich ca. 11,5 Cent je kWh, der monatliche Abschlag vom Netzbetreiber liegt aktuell bei 1276.- Euro. Daraus ergäbe sich eine Amortisationszeit von knapp 8 Jahren. Lässt die Leistung etwas nach und geht ein Wechselrichter kaputt werden es halt 10 Jahre. Auf die 20 Jahre feste Einspeisevergütung dürften ca. 138.000.- Gewinn anfallen.

Ob das Gesellschaftspolitisch fair ist kann man natürlich in Frage stellen, mein Gewinn wird ja nur von Verbrauchern und nicht von der mit großzügigen EEG- Ausnahmeregelungen versehenen Industrie finanziert.
Aber warum sich Photovoltaikanlagen für den Betreiber finanziell nicht lohnen sollen verstehe ich nicht wirklich. :?
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Mathias » Di 12. Feb 2019, 17:25

Gesellschaftspolitisch fair?

Du hast deinen Wohnsitz wo noch mal?

Zahlst Steuern an dein Finanzamt?
Kaufst dein Zeug im Ort und gibst das Geld in der Region aus?

Also kommt ein Teil des Geldes deinem Heimatort zu gute .... was damit finanziert wird und ob das immer notwendig ist oder okay ... lass ich Mal aussen vor, niemand ist perfekt.


Was ist mit den Konzernen?

Zahlen die Steuern?

Wer bekommt den Gewinn?

Das geht meistens aus der Region raus ... ist das fair?
Grüße
Mattes

SolarBayer HVS 40E Holzvergaser, Flammtronik, Große Brennkammer, Gussdüse, 3200l Puffer, 500l Warmwasser Speicher, 730l MAG,
270qm WF, 8 Personen, Solarthermie, Anlage überwiegend Arduino geregelt.

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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Gust » Di 12. Feb 2019, 18:55

jostmario hat geschrieben:Hallo,

wollte lange Zeit von Solar nicht viel wissen da ich immer der Meinung war es rentiert sich nicht.
Jetzt da ich auf den Wohnwagen Solar drauf gepackt habe hab ich wohl Blut geleckt.
Und würde jetzt gerne nen günstigen gebrauchten Wechselrichter kaufen und paar Module aufs Hausdach setzten
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Will quasi nichts einspeisen sondern nur unterstützen.
Könnte man dann ja später mit weiteren Modulen erweitern so das ich ca, mein grundverbrauch von etwa 400 Watt abdecke.


Gruß Josty
Also "Einspeisung in das Hausnetz"...
Möglichkeit 1: mit Modulwechselrichtern, z.B. Letrika, AEConversion, Envertech..
Beispiel: http://greenakku.de/Wechselrichter/Sola ... :1675.html
Vorteil: jederzeit erweiterbar, guter Wirkungsgrad, keine Probleme mit Verschattung etc.
Nicht die billigste, aber m.M.n. die beste Lösung
Dann noch zu 1 die Möglichkeit einen nicht in D zugelassenen "China-GTI" zu verwenden.
Wg. schlechten Wirkungsgrad und fehlender Zulassung gehe ich darauf nicht weiter ein.

Möglichkeit 2: mit (gebrauchtem) "Stringwechselrichter"
Es müssen mehrere Module in Serie verschaltet (String) an den Wechselrichter angeschlossen werden, um die Mindest- Mpp- Spannung des WR zu erreichen.
Je nach Wechselrichter können dafür etliche Module erforderlich sein.
Je besser die Gesamt- Mpp- Spannung zum WR passt, um so besser der Wirkungsgrad.
Die Leistung sollte auch noch passen; ein 3,5kW WR hat bei nur 400W keinen guten Wirkungsgrad...
Die heutigen Module mit Leistungen von um die 300Wp haben eine Mpp- Spannung von > 30V und kosten bei entsprechender Stückzahl keine 100€/St.
Mit nur einem Modul laufen diese WR nicht, 10 oder mehr sind sicherlich erforderlich für heutige WR. 10 Module würden ca. 3kWp ergeben, ein nicht rücklaufgesperrter Zähler wird sich im Sommer zur Mittagszeit bei Sonnenschein schön rückwärts drehen, wenn nicht gerade elektrisch gekocht wird....

Gruß Gust
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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von Mathias » Di 12. Feb 2019, 19:15

Hm Grundlast ...

Kühlschrank und Kühltruhe ... die ziehen nur Strom, wenn der Kompressor anspringt, sonst eher weniger?

Standby Geräte? zusammen vielleicht 60 Watt?

Aquarium ... Pumpe + Licht? Auch ca. 60 Watt?

Lohnt das den Aufwand?

Ich meine, ein 400 Watt Kühlschrank zieht nicht ständig 400 Watt oder doch?
Grüße
Mattes

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Re: Wieviel Solarmodule werden benötigt ?

Beitrag von jostmario » Di 12. Feb 2019, 20:59

Hallo,

hab 190qm Wohnfläche mit Frau und 6 Kinder sind wir zu 8.
komme im Prinzip nie unter ca. 350 Watt.
Hab 3 Strommesszangen am Zählerausgang die ich mit fhem aufzeichne.
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Gruß Josty
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