Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

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friedrich
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von friedrich » Mo 7. Okt 2019, 16:37

burns635csi hat geschrieben:
Mo 7. Okt 2019, 01:08


Es ist einzig das Kohlenmonoxid in der allerletzten Phase welcher mich wirklich nervt.
Ist ja auch irgendwie Verschwendung von eigentlich Brennbaren Gas.

Hab diese Problematik ja auch irgendwie nur Zufällig entdeckt und leider überhaupt keine Lösung bisher dafür.

Liebe Grüße Klaus
Die Lösung ist das HKS; funktioniert seit mehreren Jahren problemlos;

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burns635csi
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Mo 7. Okt 2019, 17:09

friedrich hat geschrieben:
Mo 7. Okt 2019, 16:37
burns635csi hat geschrieben:
Mo 7. Okt 2019, 01:08


Es ist einzig das Kohlenmonoxid in der allerletzten Phase welcher mich wirklich nervt.
Ist ja auch irgendwie Verschwendung von eigentlich Brennbaren Gas.

Hab diese Problematik ja auch irgendwie nur Zufällig entdeckt und leider überhaupt keine Lösung bisher dafür.

Liebe Grüße Klaus
Die Lösung ist das HKS; funktioniert seit mehreren Jahren problemlos;

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Ja stimmt. Wäre ne Überlegung wert.
Der Schrauber schraubt, der Hebel wächst, es steigt die Kraft, die Schraube ächzt.

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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Stefan » Mo 7. Okt 2019, 19:30

burns635csi hat geschrieben:
Mo 7. Okt 2019, 01:08

Entweder ich schalte jetzt ab und muss dabei dann einen echt gigantischen Berg an Restkohle akzeptieren...
Akzeptanzprobleme hab ich da nur wenn der Füllraum mehr als halbvoll bleibt. Selbst dann fahre ich mit mit der Zungenkelle durch dann ist es nur noch die Hälfte. Dann packe einfach das Holz drauf und starte wieder.

Der Start ist dann zwar etwas träger weil noch kein Wasserstoff mit kommt, aber dafür sind die Züge dann schon warm bevor das Wasser anfällt.
Natürlich gehen ca. 25% weniger Holz rein, aber wenn ich die gleiche Menge Holz in 5 statt 4 Abbränden sauberer verbrenne kann ich auch damit leben. :D
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Mi 13. Nov 2019, 00:45

So jetzt bin ich einige Abbrände weiter und habe ein paar Änderungen vorgenommen.
Den Co Wert in der Schlussphase konnte ich mit viel testen doch ganz ordentlich senken.
Sicher noch nicht optimal aber schonmal besser als vorher.

-1.
Früher habe ich den Kessel mit der niedrigen Drehzahl die in der Hauptbrandphase anliegt, zum Schluss weiterlaufen lassen.
Das war bei meinen Holzbriketts definitiv falsch. Jetzt hebe ich die Drehzahl in der Schlussphase wieder deutlich an.
Von ca.27 Hz auf etwa 40 Hz. Jetzt könnte man meinen, das hier lediglich die "Schmutzige Luft" verdünnt wird. Dem ist
aber nur bedingt so. Der Co Gehalt ist durch das erhöhen um ca. 1/3 der Drehzahl zu deutlich gefallen um dieses Ausschließlich mit Verdünnung zu erklären.

-2.
Habe ich mit Schamottplatten vorne und hinten vom Brikettstapel eine quasi Einsturzvorrichtung gebaut.
Wenn jetzt die Briketts in die Schlussphase kommen, klappen die Schamottplatten in Richtung Kesselmitte und
drücken mir die Briketts in Richtung Düse.

Es ist noch lange nicht so wie ich es gerne hätte, jedoch denke ich, dass ich deutliche Fortschritte bezüglich des Co Werts
in der Schlussphase machen könnte.

Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von friedrich » Mi 13. Nov 2019, 09:21

burns635csi hat geschrieben:
Mi 13. Nov 2019, 00:45
So jetzt bin ich einige Abbrände weiter und habe ein paar Änderungen vorgenommen.
Den Co Wert in der Schlussphase konnte ich mit viel testen doch ganz ordentlich senken.

-2.
Habe ich mit Schamottplatten vorne und hinten vom Brikettstapel eine quasi Einsturzvorrichtung gebaut.
Wenn jetzt die Briketts in die Schlussphase kommen, klappen die Schamottplatten in Richtung Kesselmitte und
drücken mir die Briketts in Richtung Düse.

Liebe Grüße Klaus
Hallo Klaus,

mit den klappenden Schamottplatten, da hast Du ja fast schon ein Mini-HKS gebaut.
Das ist dann so ähnlich wie die Rüttler, die bei mir im Ofen sind. ....super :)

mfg friedrich
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Mi 13. Nov 2019, 19:57

friedrich hat geschrieben:
Mi 13. Nov 2019, 09:21



Hallo Klaus,

mit den klappenden Schamottplatten, da hast Du ja fast schon ein Mini-HKS gebaut.
Das ist dann so ähnlich wie die Rüttler, die bei mir im Ofen sind. ....super :)

mfg friedrich
Ja das scheint ganz ordentlich zu funktionieren.....bis jetzt ;)

Mir geht es ja primär darum den Co Wert in der Schlussphase zu senken..... Ist doch schade um das
schöne Kohlenmonoxid :D .......

Ich teste weiter......

Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » So 17. Nov 2019, 01:38

Bei der ganzen Testerei fällt langsam auf, das der Wirkungsgrad (kWh/kg Holz) tatsächlich um 1-2% gestiegen zu sein scheint.
Ich beobachte das natürlich weiter.
Das finde ich in sofern erstaunlich, als dass ich ja die Lüfterdrehzahl zum Schluss wieder anhebe :?:
Jedoch scheint es, dass im allgemeinen die Schlussphase über enormes Potenzial zur Wirkungsgrad steigerung mit Kohlenmonoxid Reduzierung verfügt.
Da ich vorher schon immer zwischen 87-90% Wirkungsgrad habe, finde ich 1-2% Steigerungen nur durch optimieren der Schlussphase
zumindest mal erstaunlich.

Hier sind vermutlich die Kessel mit HKS enorm im Vorteil. Wenn ich mit simplen Einsturzplatten und Drehzahl-Anhebung
bis jetzt 1-2% hole, wieviel mehr schafft dann eine HKS???

......ich werde weiter testen und berichten.

Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von huelscheider » Do 21. Nov 2019, 05:11

Moin Klaus. Hast du mal gemessen wie hoch die BRT an der Tür mindestens sein muss in Bezug auf CO?
Man sagt ja, das zwischen Flammkern und unserer BRT Messung an der Tür etliche Grad Differenz sind. Demnach ist der Flammkern bei an der Tür gemessenen 600 Grad um einiges höher, nur wie weit kann man die BRT an der Tür gemessen nach unten drücken ohne das es schmutzig wird?
Gruss Ingo

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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Helmut » Do 21. Nov 2019, 07:32

huelscheider hat geschrieben:
Do 21. Nov 2019, 05:11
....... nur wie weit kann man die BRT an der Tür gemessen nach unten drücken ohne das es schmutzig wird?......
Bin zwar nicht Klaus, aber das kann man so pauschal nicht sagen und kommt immer auf den HV an.
Wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass Holzgas sich bei 650°C entzündet, würde ich einfacherweise drauf schauen, dass sich die Temperatur nicht darunter bewegt. So bist du auf jeden Fall auf der Sicheren Seite. So mache ich es zumindest und die letzte Messung war kein Problem.
Um es genauer zu wissen, müsstest du in der Brennkammer messen. Das machen die Sensoren (meiner erfahrung nach) leider nicht lange mit.
mfg
Helmut

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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von huelscheider » Do 21. Nov 2019, 08:56

Hallo Helmut. Die Zündtemperatur von Holzgas ist wesentlich geringer als 650 Grad. Kohlenmonoxid zündet erst bei 605 Grad. Daher war ja meine Frage, wie hoch muss die gemessene BRT an der Tür min. sein um sauber zu verbrennen. 650 Grad an der Tür entsprechen x Grad im Flammzentrum. Demnach kann es an der Tür "kälter" sein und dennoch ist die Verbrennung sauber.
Wie ich Klaus kenne, hat er die min. BRT an der Tür in Bezug auf CO mal messtechnisch ausprobiert.
Gruss Ingo

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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Stefan » Do 21. Nov 2019, 11:34

Bei mir beträgt der Unterschied 200 bis 250° C,
allerdings sitzt der Fühler fast bündig in der Türe, die muss erst warm werden, deshalb ist der Unterschied am Anfang höher.

Die Temperatur der Brennraumisolierung unter der Düse habe ich mit dem Pyrometer gemessen, Thermo K Fühler die da wirklich rein ragen halten wirklich nicht lange, wie auch ich nicht unkostenfrei lernen durfte. :Brett
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Do 21. Nov 2019, 15:09

huelscheider hat geschrieben:
Do 21. Nov 2019, 05:11
Moin Klaus. Hast du mal gemessen wie hoch die BRT an der Tür mindestens sein muss in Bezug auf CO?
Man sagt ja, das zwischen Flammkern und unserer BRT Messung an der Tür etliche Grad Differenz sind. Demnach ist der Flammkern bei an der Tür gemessenen 600 Grad um einiges höher, nur wie weit kann man die BRT an der Tür gemessen nach unten drücken ohne das es schmutzig wird?
Gruss Ingo
Hallo Ingo, du hast völlig Recht.
Viele verwechseln Flammentemperatur mit der Brennraumtemperatur.

Bei unseren Atmossen scheint es so zu sein das die """ Tür Brt""""" mindestens 570-580 Grad haben MUSS um noch halbwegs sauber zu funktionieren. Etwas mehr ist aber deutlich besser. Mit meinen Briketts komme ich aber nicht Mal ansatzweise dahin und liege eher 130 Grad darüber.
Ich könnte zwar den Fu weiter reduzieren, jedoch reagieren Briketts etwas allergisch auf zu wenig Zug im Kessel.
Das war früher mit dem Eichenholz etwas einfacher.......aber einfach kann ja jeder. :D

Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von Helmut » Do 21. Nov 2019, 17:50

huelscheider hat geschrieben:
Do 21. Nov 2019, 08:56
Hallo Helmut. Die Zündtemperatur von Holzgas ist wesentlich geringer als 650 Grad. Kohlenmonoxid zündet erst bei 605 Grad.
Stimmt, damit hast du recht...
huelscheider hat geschrieben:
Do 21. Nov 2019, 08:56
Daher war ja meine Frage, wie hoch muss die gemessene BRT an der Tür min. sein um sauber zu verbrennen. 650 Grad an der Tür entsprechen x Grad im Flammzentrum. Demnach kann es an der Tür "kälter" sein und dennoch ist die Verbrennung sauber.
Wie ich Klaus kenne, hat er die min. BRT an der Tür in Bezug auf CO mal messtechnisch ausprobiert.
Gruss Ingo
Das es an der Tür kälter sein kann und unter der Flamme in der Brennkammer mit Sicheheit heißer ist, ist klar. Nur hängt das eben auch von den gegebenheiten des HV´s ab. Und die sind nunmal nicht gleich. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass man anhand des Brennkammerfühlers der duch die Tür geht (bei mir ca.3cm in richtung BRK ragt), eine saubere Verbrennung hinbekommt. Dazu sind viel zu große Schwankungen durch anliegende Metallteile, mehr oder weniger Dämmung, Ascheablagerung je nach Reinigungsinterval, Secundärluft wenns nicht gleich zündet etc... dabei. Dazu müsste der Sensor schon in der Brennkammer sein.

Hast du ein Fensterchen zur Brennkammer? Dann siehst du ja gut, wenn eine schöne Flamme vorhanden ist. Bei meinem Orlan25 ist es zumindest so, kommt der beim Heizbetrieb aus irgendeinem Grund unter 550BRK, ist fast keine richtige sauberer Flamme mehr zu sehen. So ab 650° ist die Flamme schön vorhanden. Das hat mir zu meiner Messung für den Schorni gereicht.

Ich habe auch schon Sensoren von der Türe aus ca. 10cm in die Brennkammer hinein ragen lassen (gibts ja in allen längen)..... weil ich ebenfalls die genau Temparatur wissen wollte...... aber wie Stefan schon sagt.... die halten eben nicht lange.... :Paniki
mfg
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Mi 18. Dez 2019, 08:19

Ich glaube jetzt hab ich erstmal genug getüftelt und bin ganz zufrieden mit den "Einsturzplatten und den dazugehörigen Ergebnissen.

Wenn der Abbrand glatt läuft wie es die letzten Male war, sieht es zum Schluss dann so aus.....
IMG_20191218_072758.jpg
Und die Tauchhülse dann so....
IMG_20191217_072258.jpg
Das die Platten sich nicht verkeilen beim Abbrand und wie ein Dach stehen bleiben ist ganz schön tricky.....aber es funktioniert jetzt echt gut......


Liebe Grüße Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von friedrich » Mi 18. Dez 2019, 12:48

HKS - nach Jahren:

Hier noch einmal ein Bild von meinen Rüttlerzangen, nach mehreren Jahren im Einsatz.
Der untere Bereich ist nahezu abgebannt, da sind nur noch Reste übrig - funktioniert trotzdem. (billigster Baustahl)
IMG_4043.JPG

Man könnte das Ganze Prinzip noch verbessern, indem man von oben mittig stochert.
Das ist immer dann sinnvoll, wenn sich ein Tunnel beim Abbrand bildet.
Aber das ist mir zu aufwendig. Es läuft in der Regel auch so ganz gut.
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Mi 18. Dez 2019, 17:12

Wie hast du deine HKS angesteuert? Belimo?

Gruß Klaus
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Mi 18. Dez 2019, 18:08

Ich könnte mir gut vorstellen, mir eine Pendelstange zu montieren, die mit einem Motor immer wieder oben an die Einsturzplatte drückt. ??? Quasi wie bei ner alten Dampflok die Räder angetrieben werden. Nur halt ohne eine Festverbindung zur Platte, so daß diese dann wie gewohnt einstürzen kann und mir gleichzeitig die Primluft bei Abbrandende verschließt.....

Liebe Grüße
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von friedrich » Mi 18. Dez 2019, 18:22

burns635csi hat geschrieben:
Mi 18. Dez 2019, 17:12
Wie hast du deine HKS angesteuert? Belimo?

Gruß Klaus
Das sind Linearantriebe.
Alles zusammen_2014-10-17 07.46.49.jpg
IMG_6006.JPG
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von friedrich » Do 19. Dez 2019, 10:45

Hier nochmal ein Bild von der HKS-Steuerung, die nun auch schon seit einigen Jahren im Einsatz ist.
Unbenannt.png
Funktioniert tatellos.
mit Web Anbindung;
Der Kessel läuft hier seit 120 Minuten immer mit Sollwert (4,5 % Restsauerstoff)
Es wurden 8 Hohlbrände erkannt, bei denen 20 mal gerüttel wurde. (Rüttelzeit 9:24 Minuten)
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Re: Holzvergaser wirklich Schadstoffarm?

Beitrag von burns635csi » Do 19. Dez 2019, 16:31

Deine Steuerung erkennt Hohlbrände......top👍.

Da ich das für die Schlussphase benötige, würde ich mir das nach Zeit einrichten. Bin mir aber noch nicht sicher wie ich die Hebelmechanik """durch""" den Kessel leite. Tür oder Seite?

Gruß Klaus
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