Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

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burns635csi
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von burns635csi » Mo 8. Jul 2019, 13:38

Stefan hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 13:22
burns635csi hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 12:22
hier ist mal ein Link
Vermutlich haben lediglich Siemens, GE und Konsorten etwas Geld in die Hand genommen und dafür ein paar Artikel schreiben lassen. Das ganze soll so ankommen als wären die Grünen... Wenn man nicht aufpasst kann man auf so was schon mal reinfallen. :oops:

Es ist schon interessant, was dann alles als unseriös eingestuft wird, wenn es nicht in eurer Meinung entspricht.
Das ist immerhin vom ZDF.

Mir sind die Risiken von AKW's und deren Abfälle durchaus bekannt. Ihr könnt ja mal die Zahl der Toten Menschen pro kW bei anderen Energiearten selber googeln.
Leider ändern sich dadurch halt meistens die Meinungen trotzdem nicht......und meine Meinung zur Überlegenheit von Kernenergie eben auch nicht.

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Sundancer
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Sundancer » Mo 8. Jul 2019, 17:28

Ich stelle mir auch die Frage, wo die ganze Energie unserer Elektromobilen Zukunft herkommen soll, wenn wir aus der Kohle-Energieerzeugung (was zwingend nötig ist und NICHT subventioniert gehört) und gleichzeitig aus der Atomkraft austeigen wollen.
Wir benötigen dann deutlich mehr elektrische Energie, als bereits jetzt in Summe erzeugt wird.

Das können wir doch nicht mit Solar-Inselanlagen (Mini-Anlagen auf unseren Wohnhäusern) auffangen. Und von den Batteriespeichern, die für den zeitlichen Versatz von Ertrag und Bedarf nötig sind reden wir gar nicht...
Das wäre noch viel mehr Sondermüll (in 10-20 Jahren), als die ganze Hausdämm-Styropor-Scheisse, die uns jetzt schon an den Häuserfassaden aufgezwungen wird.

Ich habe auch keine Lösung, aber ich kann die gesungenen Loblieder nicht mehr hören... :Brett
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Mathias
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Mathias » Mo 8. Jul 2019, 19:28

Atomenergie: scheidet meiner Meinung nach aus da 1. zu gefährlich und 2. Der Müll ein riesen Problem darstellt.

E-mobilität, woher soll der Strom kommen :
Die Frage ist doch, wo kommt der Strom jetzt her, denn Diesel wächst nicht in Fässern.
Refuziert man die Verbrennen, ist weniger Treibstoff Produktion notwendig.
Klar sollte das ganze ohne Kohle auskommen.

Aber die Akkus :
sind ebenfalls ein Problem - so wie die jetzigen Akkus für alle anderen Geräte auch. Schon doof, das man das billiger in Afrika und Asien "entsorgen" kann als hier zu Recyceln. Da "entsorgen" sollte man untersagen und so hier einen Markt schaffen, das Zeug hierbzu recyceln.
Alternativ muss man neue Akkus erforschen - ist in Japan kein Diskussions Thema "ob oder ob nicht" - das wird gemacht und gut. Etwas wundert mich das allerdings, die Japaner wollen wohl auch weg vom Atomstrom und Kohle.

Dezentrale Stromversorgung :
Bin ich gerade am planen - klappt ohne Speicher nicht ganz, aber 44% eigenverbrauch kann ich, zusammen mit der Familie, schaffen. Ist besser als 100% kohlestrom.
Wäre auch für andere zu schaffen.
9,9kwp, 20000€ und Kredit mit 190€ pro Monat /10 Jahre
Verglichen mit den bisherigen Kosten bleiben nach 12 Monaten 360€ über, von denen ich 250€ Rückstellungen bilden soll, 110€ Gewinn.

Stromnetzstabilität:
OH Wunder, da muss sich was bewegen - z. B. Wie das in Australien gemacht wurde. Ja, der Tesla Typ wieder.
Lohnt sich das? Scheinbar ja - es Puffert Überschüsse und gibt diese nach und nach wieder ab.
Ohne puffersysteme kein stabiles Netz.
Das scheint aber auch nicht gewollt zu sein, wie sonst könnte man die erneuerbaren noch stoppen?

Loblieder:
Ist schon irgendwie seltsam, alle wissen, daß sich was ändern muß und in welche Richtung es gehen soll.
Die Konzerne und Regierungen labern viel und Lobbyismus ist das noch gravierendere Problem, egal von welcher seite.
Wann immer es in diese eine, richtige Richtung geht, wird gemeckert, schwarz gemalt und rot gesehen und übertrieben, das mancher Satiriker sich fragt, wer da noch alles seinen Job machen will.
Nur konstruktiv was beisteuern ist dann doch zu viel.
Könnte sich ja was ändern.
Die einzigen die was bewegen sind die Kids und Aktivisten (auch wenn die nur der Polizei Bewegung vermitteln) und das unter Androhung von Strafe.
Die Regierung hier macht nichts ausser um zu verhindern.
Norwegen und eine Reihe anderer Länder sind schon mittendrin etwas grundlegend zu ändern.
Sich hinsetzen und sagen "ja aber Akkus sind nicht die Lösung" der sollte sagen warum nicht und wie man das ändern kann oder welche Alternativen man sich vorstellen kann.

Wasserstoff :
Zu flüchtig und schwer zu handhaben.

Ansonsten darf man auch gerne für atomkraft sein, aber ich sitze lieber im dunklen, als für den Müll zu bezahlen.
Den sollte man mit in den Strompreis einrechnen - wäre schnell kein Thema mehr.
Grüße
Mattes

SolarBayer HVS 40E Holzvergaser, Flammtronik, Große Brennkammer, Gussdüse, 3200l Puffer, 500l Warmwasser Speicher, 730l MAG,
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Helmut » Mo 8. Jul 2019, 20:29

Mathias hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 19:28

Dezentrale Stromversorgung :
Bin ich gerade am planen - klappt ohne Speicher nicht ganz, aber 44% eigenverbrauch kann ich, zusammen mit der Familie, schaffen. Ist besser als 100% kohlestrom.
Wäre auch für andere zu schaffen.
9,9kwp, 20000€ und Kredit mit 190€ pro Monat /10 Jahre
Verglichen mit den bisherigen Kosten bleiben nach 12 Monaten 360€ über, von denen ich 250€ Rückstellungen bilden soll, 110€ Gewinn.
Ja, das mit dem dezentralen ist so eine Geschichte, sei es der Strom, oder andere "Luxusgüter" die wir zum überleben in dieser Gesellschaft "dringend" benötigen......

Wir haben gerade einen neuen Dacia Duster 4WD gekauft (natürlich finaziert, anders nicht möglich) .... damit meine Frau auch im Tiefschnee zum Arbeiten kommt.... ich denke Leben könnten wir eigentlich auch ohne Strom....
Es ist eher die Abhängigkeit in die wir alle uns begeben :Paniki
mfg
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Stefan
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Stefan » Mo 8. Jul 2019, 21:07

Sundancer hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 17:28
Ich stelle mir auch die Frage, wo die ganze Energie unserer Elektromobilen Zukunft herkommen soll...
Wenn man vom Energieeinsatz beim Verbrenner ausgeht ist das kaum vorstellbar. Denn da werden nur ca. 20% der eingesetzten Energie in Bewegung umgesetzt. Beim BEV (battery electric vehicle) sind es 80%. Also benötigt man nur noch ein 1/4 der zuvor verbrannten Energie.
Das funktioniert natürlich nur wenn wir die BEV nicht mit Kohle- oder Atomstrom laden. Selbst aus dem Pumpspeicher schon wird die Bilanz schlechter.

Als Berta Benz nach Mannheim gefahren ist gab es keine Tankstellen. Heute gibt noch praktisch keine Firma die Ihren Mitarbeitern den Strom aus der PV auf dem Dach zum Selbstkostenpreis (ca. 6 Cent kWh) abgibt. Aber es bleibt wohl nicht immer alles wie es war, sonst würden wir auf Bäumen sitzen und nicht Auto fahren...
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Mathias
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Mathias » Mo 8. Jul 2019, 22:27

Dabei ging es mir eher um den Hinweis, daß auch für verbrenner Strom benötigt wird - was manche gerne ausblenden.

Fakt ist, daß unser Stromnetz genau wie das eisenbahn Netz, die internetanschlüsse und funk masten mittlerweile sehr veraltet ist, die Betreiber sich aber weigern zu modernisieren. Soll doch der doofe Steuerzahler blechen - Konzerne zahlen ja nicht nennenswerte Steuern.

Zurück zur Frage, wo soll der viele Strom herkommen um die e - Autos zu laden.
Ich kenne noch die stromrechnung meiner Schwiegereltern von vor 5 Jahren.
5400kw, mittlerweile nur noch 2400kw.

Wir hatten stehts so um die 6000kw, mittlerweile nur noch 4400 bzw. 5100kw.

Ca. 15kw pro 100 km? Nur mit dem von mir gespartem Strom könnte ich mehr als 5000km fahren?

Rechnet man den gesparten Strom für den fehlenden Diesel dazu könnte man knapp 5000km/100*8liter*9kw/15kw*100km=24000km weiter fahren.

9kw pro Liter Diesel Produktionskosten?
8 Liter pro 100 km Verbrauch.
So viel fahre ich gar nicht.

Anderes Beispiel :
29000km macht
CA. 4305kw Strom - > ca. 1800€ 0,42€/kwh
Oder 2390liter Diesel - > ca. 3000€ 1,28€/liter diesel

Ganz klar, die e Kiste lohnt sich nicht.
Grüße
Mattes

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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Stefan » Mo 8. Jul 2019, 23:36

Mathias hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 22:27
9kw pro Liter Diesel Produktionskosten?
Bis Ausgang Raffinerie rechnet man mit 1,6 kW Einsatz elektrischer Energie je Liter Diesel.
Dabei sind die Erschließungsbohrungen eingerechnet. Nicht eingerechnet ist der Energieeinsatz für das trennen der Fraktionen des Rohöls, die Öfen der Destillationstürme werden ja nicht elektrisch sondern mit dem Destillationsrückstand beheizt.

Eine komplette Bilanz von der Wiege (unerschlossenes Ölfeld) bis zur Bahre (Verbrennungsmotor) habe ich auch noch nicht gefunden. Zumindest was z.B. die kanadischen Ölsande angeht dürften die 9 kWh Primärenergieeinsatz pro Liter Diesel nicht unterschritten werden.
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Stefan » Mo 8. Jul 2019, 23:55

burns635csi hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 13:38
Mir sind die Risiken von AKW's und deren Abfälle durchaus bekannt...
Das ist aber bei weitem nicht alles, weißt du auch was schon allein bis zum "Yellow Cake" angerichtet wird? Schon mal von der SDAG Wismut gehört? Von der Rössing Mine? Falls nicht empfehle ich den Film von Joachim Tschirner.
Dagegen ist die "Sauerei" der Lithiumgewinnung, die aktuell so gerne durchs Dorf getrieben wird noch nicht mal beim Eisprung der Muttersau angelangt...
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Mathias » Di 9. Jul 2019, 07:41

Stefan hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 23:36
Mathias hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 22:27
9kw pro Liter Diesel Produktionskosten?
Bis Ausgang Raffinerie rechnet man mit 1,6 kW Einsatz elektrischer Energie je Liter Diesel.
Dabei sind die Erschließungsbohrungen eingerechnet. Nicht eingerechnet ist der Energieeinsatz für das trennen der Fraktionen des Rohöls, die Öfen der Destillationstürme werden ja nicht elektrisch sondern mit dem Destillationsrückstand beheizt.

Eine komplette Bilanz von der Wiege (unerschlossenes Ölfeld) bis zur Bahre (Verbrennungsmotor) habe ich auch noch nicht gefunden. Zumindest was z.B. die kanadischen Ölsande angeht dürften die 9 kWh Primärenergieeinsatz pro Liter Diesel nicht unterschritten werden.
Hab da eben was vom Handelsblatt gelesen - ist zugegebenermaßen von jemandem aus der e-Auto Ecke.
Der rechnet alles mögliche vor, teilweise dann auch etwas kleinlich.
Eine Studie aus den USA - amtlich, nicht Industrie, rechnet mit insgesamt 11 Cent pro kWh kosten.
Ob das wegen dem fraking ist kann ich nicht sagen.
Beim Diesel kommt dann noch adblue hinzu.

Der Verbrauch von e-Autos wird auch mit 15-20kwh pro 100 km angegeben.

Was man ggf. noch berücksichtigen sollte ist der Reifen Verschleiß?
Der soll angeblich höher bei e-Autos sein.
Kann das jemand bestätigen oder widerlegen?
Grüße
Mattes

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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Stefan » Di 9. Jul 2019, 10:32

Mathias hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 07:41
Was man ggf. noch berücksichtigen sollte ist der Reifen Verschleiß?
Der soll angeblich höher bei e-Autos sein.
Scheint so zu sein, bei Tesla und anderen "übermotorisierten" BEV ist das wohl auch logisch. Bei der Beschleunigung entsteht auf jeden Fall Schlupf der die Reifen abradiert. Ist nun mal der Preis für den Spaß.
Aber selbst der Twizy braucht oft nach 15- bis 20.000 km neue Schluffen, obwohl der eher keine Rakete ist. :lol:
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von friedrich » Di 9. Jul 2019, 14:08

Was ist wohl unseren Energie-Lobbyisten lieber?

5 große Energielieferanten,
oder 1 Million kleine Stromproduzenten??

Die 5 großen können den Preis bestimmen und die Abhängigkeit der Bürger ist vorprogrammiert.
So war das bisher...

Jetzt gibt es immer mehr kleine Stromproduzenten.
Eine neue bisher nicht gekannten Art der Stromproduktion startet durch.
Diese neue Art eröffnet neue Möglichkeiten.
Dabei gibt es Verlierer und Gewinner.

Es ist selbstverständlich, daß man diese neue Art möglichst lange verhindern möchte.
Auch die öffentlich rechtlichen, wie ARD und ZDF sind daran beteiligt.
Denn - ein großer Stromkonzern vergibt Werbeaufträge an die Fernsehanstalten, die kleinen Stromproduzenten tun dies nicht.

Der Traum der Energielobby wäre es, wenn man es schaffen würde, daß es Demonstrationen für den Erhalt oder für den Bau neuer Kernkraftwerke gäbe.
Weiter oben wurden solche Ideen bereits angedeutet.
Dafür benötigt man jedoch Medien, die in der Lage sind durch gezielte Informationen eine bestimmte Menge von beeinflußbaren Bürgern zu motivieren auf die Straße zu gehen.

Das ist immer der gleiche Ablauf, ob es um PV-Anlagen geht, oder um e-autos, oder um Flüchtlinge.....

Der Staat benötigt Medien, die eine bestimmte Meinung publik machen.
Diese Meinung ist in den seltensten Fällen mit meiner eigenen Meinung identische.
Aber man versucht den Andersdenkenden klar zu machen, daß eine andere Meinung richtig ist.
Dafür hat man bei uns das Zwangs-Bezahlfernsehen eingeführt.

Leider gibt es nun auch hier Wettbewerb für das Zwangs-Bezahlfernsehen. Das böse Internet.

Wie die 5 großen Stromproduzenten Ihr Monopol verlieren, so geht es nun auch dem Informationsmonopol der öffentlich Rechtlichen. (ARD, ZDF)
Das ist sehr gut...
Die Zwangsabgabe bleibt trotzdem noch erhalten??? weshalb???
Damit die Volksbeeinflussung erhalten bleibt...
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von friedrich » Di 9. Jul 2019, 18:47

Die Story vom unabhängigen deutschen Fernsehen - ARD und ZDF und Partner

Es soll ja einige Zeitgenossen geben, die alles glauben, was da gesendet wird.

Fakten:
Vom Regierungssprecher zum Intendanten

Angela Merkel konnte sich lange auf einen verlassen, der nun die Seiten gewechselt hat. Ulrich Wilhelm hat die Kanzlerin fünf Jahre lang vor lästigen Journalistenfragen geschützt, als Regierungssprecher.
Nach sechs Monaten Auszeit arbeitet Wilhelm seit vergangenem Jahr hier: Als Intendant an der Spitze des Bayerischen Rundfunks.

Für die Süddeutsche Zeitung ist er ein "Charmeur mit Rückgrat" (24.03.2011).
Die FAZ wähnt ihn freundlich "Jenseits der Parteipolitik" (15.04.2010). Für die taz ist er "Mehr Schwiegersohn als Günther Jauch" (25.11.2011).

Werner Hahn: "Die Jubelstürme, die man im Rahmen der Benennung von Herrn Wilhelm zum Kandidaten für den Posten des "BR"-Intendanten lesen konnte, die haben mich schon etwas verwundert.

Angela Merkels guter Draht zu den großen deutschen Verlegern etwa ist weithin bekannt.
Der Kampf der Verleger gegen die Internetangebote der Öffentlich-Rechtlichen währt schon Jahre. Und die Kanzlerin gibt Schützenhilfe.

Genau darüber wird aktuell verhandelt. Es heißt, ARD und ZDF kommen den Verlegern entgegen in der Frage, wie viel Text sie künftig im Internet bringen dürfen. Einer der öffentlich-rechtlichen Verhandlungsführer ist ausgerechnet Ulrich Wilhelm. Als Intendant mag er unabhängig und integer handeln, eins bleibt er nach außen immer: der ehemalige Regierungssprecher.

Nikolaus Brender "In der Öffentlichkeit den Anschein zu erwecken, dass ein Regierungssprecher innerhalb von sechs Monaten sich innerlich zum Freiheitsapostel wandeln kann und dann den Intendant eines öffentlich-rechtlichen Sender gibt. Das nimmt ihm, aber auch dem System, keiner ab."

Auch Nikolaus Brender arbeitete lange in diesem System: zehn Jahre als Chefredakteur des ZDF, unabhängig und unbequem.
Dann durfte er nicht mehr weitermachen, weil die CDU-Mehrheit im ZDF-Verwaltungsrat ihn nicht mehr haben wollte.

Ein politisch dominiertes Gremium, mit klarem Vorteil für die Konservativen. Die vier eher unabhängigen Verwaltungsräte können nicht viel ausrichten gegen die Politiker: Zwei ehemalige Staatssekretäre, eine frühere Ministerin und ein Ex-Landrat sind schon ganz beachtlich, aber es fehlen noch die ganz Großen: Bundesminister Bernd Neumann und die Ministerpräsidenten Beck, Platzeck, Tillich, Seehofer und Bouffier. Gegen diese Übermacht ist seit Ende 2010 eine Klage beim Bundesverfassungsgericht anhängig. Der Medienrechtler Karl-Eberhard Hain hat sie geschrieben.


Auch ist Kretschmanns Regierung längst eingestiegen in das Geschacher: Als eine der ersten Amtshandlungen wechselte Grün-Rot mehrere Mitglieder in den Kontrollgremien des Südwestrundfunks aus. Vier CDU-Leute der Vorgängerregierung mussten hier gehen, Grün-Rot schickte lieber eigenes Personal. Solange sich die Spielregeln nicht ändern, mauscheln auch die Grünen gerne mit.

Nikolaus Brender: "Die Parteien haben das Gefühl der Allzuständigkeit, wenn Sie so wollen auch der Allmacht. Und aus diesem Gefühl heraus nehmen sie die Kompetenz und nehmen sie das Recht, auch Personalien mitzubestimmen, bis hinein auch ins Programm zu funken."

Die Politiker funken rein, so lange niemand dagegen protestiert. Und die Sender geben sich unabhängig. Es gibt nur einen Verlierer: den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und wir Bürger, die dafür auch noch bezahlen müssen.
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von 02pete » Di 9. Jul 2019, 22:07

Tag,
wir waren einige Tage weg - ohne www. Gestern Nachmittag kamen wir zurück, Abends sah ich mir kurz an was da alles einlief, wollt aber nichts mehr recherchieren.
Ursprünglich dachte ich, den zur Diskussion stehenden Beitrag bei focus-online gesehen zu haben, da ist aber nichts mehr. Da meine Ehefrau dies (gemeint ist hier der Beitrag hinsichtlich des Baues neuer AKW) ebenfalls zur Kenntnis nahm muss diese "öffentlich zugängliche Quelle" die NN (Nürnberger Nachrichten) sein.
Mein Post datiert vom 27.06.2019, also muss die Kenntnisnahme maximal ein bis drei Tage früher stattgefunden haben. Da die Tageszeitungen alsbald in der grünen Tonne landen und diese zwischenzeitlich geleert wurde kann ich leider keinen Abdruck hier einstellen.
Zur Suche ins Archiv gehen werde ich bestimmt nicht.
Sollte mir der Artikel nochmals unterkommen stelle ich ihn selbstverständlich kommentarlos hier ein.

Der teilweise diktatorische Umgang untereinander hier im Forum bereitet mir Sorgen. Dem Forum kam jegliche demokratische Diskussionsgrundlage ab-
handen, zumindest von Seiten einiger User welche unangenehme Wahrheiten nicht verarbeiten können.
Wer nicht im mainstream mitschwimmt wird geshitstormt. Es wird mit Vehemenz versucht Andersdenkende
"umzupolen" auf die vermeintlich "richtige" Lebenseinstellung. Schade.

Abschliessend noch meinen ausdrücklichen Dank an Klaus für seinen Versuch mich zu rehabilitieren.

In diesem Thread werden ich keine weiteren Antworten oder Stellungnahmen, egal wie gut gemeint oder wie provokativ diese auch sein mögen
MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher

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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Stefan » Di 9. Jul 2019, 22:38

02pete hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 22:07
Der teilweise diktatorische Umgang untereinander hier im Forum bereitet mir Sorgen...
Was bitte ist denn hier diktatorisch?
Bin ich jetzt ein Karnickel nur weil ich nach einer Quellenangabe für eine offensichtlich falsche zentrale Behauptung im Eingangspost eines neuen Freds gefragt habe?
Es wäre ja sogar möglich dass ein Mitglied der Grünen was in der Art raus gehauen hat, aber da wurde behauptet "die Partei die mit dem Slogan "Atomstrom - nein Danke" vor vielen Jahren zu Ruhm und Ehre kam", also Parteiorgane, hätten sich jetzt pro Atomkraft geäußert.

Wenn dem tatsächlich so wäre gäbe es binnen Minuten hunderte Nachweise für eine solchen Sinneswandel im Netz, Fernsehen und später auch in den Zeitungen.
Es gibt aber rein gar nichts. Das deshalb dann auch richtig zu stellen soll jetzt diktatorisch sein? Sollte ich der einzige hier sein der das anders sieht gebe ich das Forum gerne ab!
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von burns635csi » Mi 10. Jul 2019, 01:27

Stefan hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 22:38
02pete hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 22:07
Der teilweise diktatorische Umgang untereinander hier im Forum bereitet mir Sorgen...
Was bitte ist denn hier diktatorisch?


Hier Stefan, das Ding von dir nervt mich doch tatsächlich immernoch, obwohl ich es nicht wahrhaben möchte. Von jedem anderen hätte mich das nicht gestört.....aber vom BETREIBER?
Ich kann mich an KEINEN Post von mir erinnern, in dem ich in diesem Forum hier zu jemandem negativ persönlich geworden bin.
Wenngleich ich grundsätzlich Kernenergie verteidige und auch gerne mal zynisch argumentiere.
Stefan hat geschrieben:
Do 27. Dez 2018, 12:45
Sorry,
du lavierst schon lange am unteren, für eine vernünftige Diskussion nötigen, Niveau herum.
Jetzt ist es deutlich unterschritten und dermaßen off topic dass sich weitere Antworten darauf wirklich nicht mehr lohnen.

Von den "Dickschädel" Ausdrücken von jemand anderem hier im Forum braucht man garnicht sprechen.



Zu den g20 Demos hast du geschrieben, das wir hier "NICHT" Politische Themen posten sollen.
Zugleich kann ich aber garnicht mehr sagen WIE HÄUFIG du die CSU negativ erwähnt hast um es freundlich auszudrücken.




Mir ist völlig klar, dass du eher auf der links-grünen politischen Seite stehst......ich aber nicht!




.....und nein du sollst dein Forum nicht aufgeben. Du machst das ja ansonsten sehr gut!!


So jetzt habe ich schon wieder viel mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte......

Gruß Klaus

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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Mathias » Mi 10. Jul 2019, 07:53

Ähm diktatorisch finde ich das nicht, jeder kann in seinem Sinne argumentieren und schreiben.
Mir ist nicht bekannt, daß hier jemand Unterdrückt wurde, weil seine Beiträge zensiert wurden.


Das jemand Atomenergie gut findet darf man genauso sagen, wie das man daß das letzte findet.
Eine Begründung für beides wäre nett, aber auch das wird nicht verlangt. Ich hatte das schon einmal geschrieben und darum gebeten mir das zu erklären - ist nicht passiert.

Das die Grünen das gefordert haben sollen, ähnlich wie Greta das gefordert haben soll... Ich hab das gehört, nicht selbst gelesen und da gibt es meiner Meinung nach gleich mehrere Denkfehler in dem Szenario.
Das Totschlag Argument für alles sind Kosten - würde man das Geld für Atomstrom und Entsorgung jetzt in ein modernes Stromnetz, Speichertechnik usw. investieren...
Stattdessen hat man DAS gefördert:
Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Forschungsreview, Analyse internationaler Vereinbarungen, Portfolioanalyse.

Ich kenne von meiner Mutter noch folgenden Spruch:
"Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht".

Wir unternehmen alles um den Klimawandel zu stoppen?
https://www.bundestag.de/parlament/plen ... ung?id=612


Was die unbequemen "Wahrheiten" angeht bin ich mir nicht sicher, was für wen unbequem ist und was nicht.
Ist es unbequem, das von der einen Seite kaum Argumente kommen, während die andere ein ums andere Mal liefert? Das ist nicht unbedingt nur hier der Fall.
Wenn jemand verarscht wurde und dann trotzdem noch die selben Parolen von sich gibt, obwohl es bekannt ist, daß er verarscht wurde - so wie der Rest auch Jahrzehnte verarscht worden ist - ist das sicher unbequem aber Tatsache.
Da (presse/politik) wird gelogen um überhaupt zu argumentieren und mittlerweile ist es so schlimm, daß die sich immer häufiger beim Lügen erwischen lassen bzw. jeder mit etwas Moral und Anstand weiß, daß das was sie sagen falsch ist und gegen alles an Werte verstößt was uns hier ausmacht (Flüchtlinge).

Überzeugt hier doch mit Argumente - bspw. das unser gesamter Wohlstand auf dem alten Prinzip aufgebaut ist.
Friedrich hat es mehrfach erklärt.
Es steht so oder so alles auf dem Spiel.

Warum ist es eurer Meinung nach besser alles so zu lassen?

Warum Atomkraftwerke reaktivieren oder neu bauen?

Warum ist die elektromobilität wirklich scheisse?
Ich bin mir nicht sicher ob das tatsächlich so für alle klappen wird.

Kann man alles erklären oder zumindest versuchen.

Oder es lassen - beleidigt sich zurück ziehen und...

Mag sein, daß dieses forum für solche Themen der falsche Ort ist, aber seinen Kessel umzubauen, damit er besser läuft... obwohl doch der hersteller versprochen hat, das die Kiste voll super ist... verrückt.

Und ich für meinen Teil lerne gerne dazu - wenn ich in einer filterblase sitze und jeden Mist sofort glauben will, jemand anders aber weiß, daß das alles Blödsinn ist, lass uns diskutieren. Bei besseren Argumenten ändert ich meine Meinung.
Grüße
Mattes

SolarBayer HVS 40E Holzvergaser, Flammtronik, Große Brennkammer, Gussdüse, 3200l Puffer, 500l Warmwasser Speicher, 730l MAG,
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Stefan
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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Stefan » Mi 10. Jul 2019, 10:17

burns635csi hat geschrieben:
Mi 10. Jul 2019, 01:27
Hier Stefan, das Ding von dir nervt mich doch tatsächlich immernoch...
Du hattest mir unterstellt ich würde meinen Kessel qualmen lassen.
Das hatte zum einen mit Atomkraft rein gar nichts zu tun,
und ist auch schlichtweg falsch.

Wenn ich mal einem dermaßen üblen Hohlbrand habe dass die Flamme abreißt habe schaltet der Kessel ab. Die Abschalt Abgastemperatur ist so hoch eingestellt dass er sogar abschaltet bevor der Sekundärluftbedarf auf 0 fällt. Dann geht er sofort aus weil der Kaminzug nicht ausreicht um die Rückschlagklappen zu öffnen.
Und dann lasse ich ihn noch mindestens 2 Stunden zu, spätestens dann ist alles Gas an den Füllraumwänden kondensiert.
Da stinkt oder qualmt also nichts!
Wobei das alles eh keine Rolle mehr spielt, seit der Füllraum mit Vorhängeblechen isoliert ist hatte ich in den letzten paar Jahren exakt einen einzigen Hohlbrand.

Mit deiner Unterstellung war die Diskussion für mich auf einem Niveau unterhalb meiner Akzeptanzschwelle angelangt.

Das hier ist kein Forum für haltlose Behauptungen, egal ob mein Kessel qualmen soll oder die Grünen plötzlich für Atomkraftwerke oder ...

Wenn das anders werden soll muss auch jemand anderes übernehmen.
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

Orlan 40 kW Holzvergaser, 4k Puffer, 10 qm Solar Flachkollektor, 2 PV Anlagen zusammen 107 kwp, Eigenbau- Frischwasserstation, bisher kein Backup, BHKW in Planung.

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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von burns635csi » Mi 10. Jul 2019, 11:37

Nein Stefan, ließ selber nach. Es ging um Umweltbelastung und zwar NICHT CO2.

Ich habe geschrieben, das du mal nachzählen sollst wie oft du schon die Umwelt belastet hast bei nem Miesen Abbrand.


In deiner bisherigen HV-geschichte wohl sicher öfter als einmal. Falls nicht "Herzlichen Glückwunsch"!

Ich habe sicher NICHT geschrieben du würdest deinen Kessel qualmen lassen.
Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich den Atmos halbwegs zuverlässig sauber hatte. Diverse Abbrände sind damals nicht gerade sauber gelaufen.......bei dir auch???

Ich fand und finde deinen persönlichen Angriff ziemlich fragwürdig.

Gruß Klaus

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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von Helmut » Mi 10. Jul 2019, 17:38

Ich geh dann mal Holz spalten..... mit Strom natürlich..... So dass ich im Winter meinen HV richtig qualmen lassen kann....
mfg
Helmut

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Re: Die erforderliche CO2 Reduktion ist nur...

Beitrag von friedrich » Sa 13. Jul 2019, 21:24

Leute bleibt beim Thema und macht euch nicht gegenseitig verrückt.

Es geht um CO2 Reduzierung.

Das wird richtig lustig - ich freue mich schon drauf.

Alle sind dafür, daß man eine entspr. neue Steuer erfindet.
In den sog. Qualitätsmedien (ARD, ZDF) sind alle befragten dafür. Man hört nichts anderes.
Da kann man doch nicht dagegen sein.

Wie wirds ablaufen:

Der sog. kleine Mann wird zur Kasse gebeten, mit höheren Kraftstoff- und Heizölkosten.
Die Konzerne und auch das Flugkerosin wird kaum belastet werden.

Dann wird man eine neue Behörde schaffen, die einen Geschäftsführer benötigt, dem steht selbstverständlich eine Firmenauto zu.
Außerdem hat er eine oder zwei Sekretärinnen.
Dann braucht man ein neues EDV System. Einen oder mehrere Buchhalter und einen Controller.

Diese Organisation wird einen erheblichen Teil der Einnahmen fressen.

Was dann noch übrig bleibt, wird an die umweltfreudlichen Bürger ausbezahlt.
Also wir Holzheizer bekommen etwas zurück, denn wir sind die Guten....:Magi:

Das wird richtig super....
Oder: Die Volksverdummung kennt keine Grenzen.

Ich freu mich schon auf die "Klatscher" bei Illner und Maischberger...
Solarbayer HVS 25E
Gussdüse+Holzgasverteiler, Lambdageregelt;
2000 Ltr. Pufferspeicher
HKS mit Eigenbausteuerung;
autom. Wärmetauscherreinigung;

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