Nachlaufzeit Lambdasonde

Alles Wissenswerte zur Flammtronik von Harald Buss
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jostmario
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Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von jostmario » Do 26. Mär 2020, 11:47

Hallo,

da die lambdasonde einiges an Strom verbraucht würde ich gerne die lange nachheizzeit etwas verkürzen.
Gibt es da schon lösungsansätze oder sollte man das lieber lassen ?

Gruß Josty
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02pete
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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von 02pete » Do 26. Mär 2020, 18:44

Hi Mario,
am besten durchlaufen lassen wenn du täglich heizen musst.
MfG
von Peter mit dem gefährlichen Halbwissen und grammatischen Ausbeulungen, 35 + X kW Rendl Saugzug Holzvergaser mit 115 Liter Füllraum (= max. 31 kg Fichte). Puffer: Insgesamt 1x 1.000 L, davon 200 L innenliegender Brauchwasser Speicher

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Reiner.E
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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von Reiner.E » Do 26. Mär 2020, 20:46

Hallo Josty,

bei mir wird die Sonde eingeschaltet wenn Kessel brenn muss und nach Abbrand wird ausgeschaltet das machte ich schon ab dem Lambdacheck und mir ist noch keine Sonde dabei kaputt gegangen.

Sonnige Grüße Reiner
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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von Gust » Do 26. Mär 2020, 23:28

mach ich auch so, seit ca. 10 Jahren...

Gruß
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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von Helmut » Do 26. Mär 2020, 23:29

Würde heißen, FT komplett abschalten nach Abbrand???
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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von Stefan » Fr 27. Mär 2020, 01:41

Helmut hat geschrieben:
Do 26. Mär 2020, 23:29
Würde heißen, FT komplett abschalten nach Abbrand???
Nein, definitiv nicht. Kessel und FT sollten dauerhaft am Netz bleiben, zumindest wenn man im Herbst beim ersten Wärmebedarf nicht erst mal die Umwälzpumpe erneuern will.
Dagegen sind die paar Watt die die Sondenheizung in den 72 Stunden bis sie nach dem letzten Abbrand abschaltet marginal.
So lange die FT am Netz ist steuert sie die Pumpe alle 6 Stunden für ein paar Sekunden an und vermeidet so ein festsitzen der Pumpe.

Hab früher mal bei Harald reklamiert weil diese Funktion nicht in der Dokumentation erläutert war, hab aber bisher auch nicht nachgeschaut ob das inzwischen nachgeholt wurde...
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
der auch ernst kann, wenn es mal gar nicht anders geht... ;)

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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von Helmut » Fr 27. Mär 2020, 11:35

Stefan hat geschrieben:
Fr 27. Mär 2020, 01:41
Helmut hat geschrieben:
Do 26. Mär 2020, 23:29
Würde heißen, FT komplett abschalten nach Abbrand???
Nein, definitiv nicht. Kessel und FT sollten dauerhaft am Netz bleiben, zumindest wenn man im Herbst beim ersten Wärmebedarf nicht erst mal die Umwälzpumpe erneuern will..........
Tja ;) Was die Pumpe angeht, das macht bei mir alles die UVR (Muss mal Kucken wie das bei der UVR ist, aber wenn mich mich alles teuscht, ist die kurze Ansteuerung der Pumpen gegen das festsitzen bei der UVR mit drin? ....wenn man es nicht abgeschaltet hat...) . Die FT-Pumpe schaltet bei mir lediglich die Ladefunktion in der UVR frei. Also ist die FT bei mir wirklich nur für den Abbrand zuständig. Den Rest macht die UVR. Ansonsten hätte ich meine aufwendige Restwärmenutzung gar nicht realisieren können. Von dem her könnte ich doch dann die FT komplett abschalten?

Update: Funktioniert natürlich nur, wenn der Antiblockierschutz in der UVR auch aktiviert ist :roll:
mfg
Helmut

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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von jostmario » Fr 27. Mär 2020, 21:25

Reiner.E hat geschrieben:
Do 26. Mär 2020, 20:46
Hallo Josty,

bei mir wird die Sonde eingeschaltet wenn Kessel brenn muss und nach Abbrand wird ausgeschaltet das machte ich schon ab dem Lambdacheck und mir ist noch keine Sonde dabei kaputt gegangen.

Sonnige Grüße Reiner

wie schaltest du die sonde dann ab ? hast du das Automatisiert, weil standartmäsig bleibt di ja noch ewig an.

Gruß Josty
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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von jostmario » Fr 27. Mär 2020, 21:29

Stefan hat geschrieben:
Fr 27. Mär 2020, 01:41
Helmut hat geschrieben:
Do 26. Mär 2020, 23:29
Würde heißen, FT komplett abschalten nach Abbrand???
Dagegen sind die paar Watt die die Sondenheizung in den 72 Stunden bis sie nach dem letzten Abbrand abschaltet marginal.

Bei mir ist die Sondenheizung dann quasi den kompletten Winter an, und das mit ca mit ca 12 Watt Stromverbrauch.
Summiert sich auch.
würde die gerne auch nur an haben wenn der Ofen läuft denke nicht das die Sonde dadurch schaden nimmt.
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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von Helmut » Fr 27. Mär 2020, 21:47

In meinem Fall,
automatisieren über die UVR? Über einen Taster wir die "Funktion" frei geschaltet und die FT mit Strom versorgt. Nach Abbrand und einer gewissen Zeit wir die Stromversorgung zur FT abgeschalten.
Bei Stromausfall bzw. nach Stromausfall wird die FT ebenfalls für eine gewisse Zeit mit Strom versorgt.
Könnte das gehen???
mfg
Helmut

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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von Stefan » Sa 28. Mär 2020, 09:53

Aus der Bedienungsanleitung:
5. Energiesparmodus:
Nach dem Auskühlen des Holzvergasers wird die Lambdasonde weiterhin mit Energie versorgt.
Dieses hat zwei Gründe:
1. Die Sonde reinigt sich von eingelagerten Rußpartikeln.
2. Die Sonde wird vor kondensierende Feuchtigkeit aus dem Abgas geschützt.
Die Leistungsaufnahme des Moduls beträgt dabei ca. 10Watt.
Ist der Holzvergaser bereits seit 48 Stunden ausgebrannt wird die Sondenheizung auf ca. 2Watt reduziert.
Der Stromverbrauch reduziert sich auf ca. 3Watt im Energiesparmodus. Dieser wird im Display angezeigt.
Display und Pumpenüberwachung bleiben weiterhin in Betrieb.
Ein paar Stunden sollte man die Sonde wohl nachheizen lassen, wenn sie schneller als das Rauchrohr / Kessel abkühlt könnte sie sonst Kondensat einfangen.
Wenn ich Harald damals richtig verstanden habe ist es das aufheizen das die Sonde altern lässt, also hat er eine recht lange Nachheizzeit programmiert um die Sonde zu schonen. Ob das in der Form so wirklich nötig ist kann ich aber nicht beurteilen.
Gruß vom Stefan (aka Hobbele ),
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Re: Nachlaufzeit Lambdasonde

Beitrag von Reiner.E » So 29. Mär 2020, 13:05

Hallo Josty,

beim Lambdacheck und FT machte ich nach Abbrand den Hauptschalter aus und seit das alles über die x2 läuft geht das Programmtechnisch das nach Abbrand der FU und das Lambdamodul ausgeschaltet wird und nach Restwärmenutzung Ende mit Verzögerung der Rest das Kesse und woher sollten den Kondenswasser kommen wenn am Schluß nur noch die Holzkohle verglüht da ist kein Wasser mehr vorhanden anders wäre das bei Pellet,Öl und Gas.

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